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234.

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Vorschlag: Mazzekazze

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Vorschlag: Rotlichtveteran

231. Wekeed - Wild Child

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230. Star Slinger - Mornin`

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Jetzt gibts doch eine ...

Jetzt gibts doch eine funktionierende Version des Trailers zum neuen Franz Ferdinand Album: http://www.dailymotion.com/video/k7A1J5k9ZUH9EA44M2p#.UZTv48rm4wI
Autor: Mazzekazze

Domino hat soeben den Titel des ...

Domino hat soeben den Titel des neuen Franz Ferdinand Albums verkündet: Right Thoughts, Right Words, Right Action - den Albumtrailer läuft natürlich nicht
http://www.dominorecordco.com/uk/albums/14-05-13/right-thoughts-right-words-right-action/
Autor: Mazzekazze

Download: Jon Hopkins - Open Eye ...

Download: Jon Hopkins - Open Eye Signal (Nosaj Thing remix) https://soundcloud.com/dominorecordco/jon-hopkins-open-eye-signal-7
Autor: Mazzekazze

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Prophet & Trouble

So heißen die zwei Alben, die gestern endlich bei mir angekommen sind und sich nun um den Titel "Pladde des Monats" prügeln müssen:

Totally Enormous Extinct Dinosaurs - Trouble

In der roten Ecke Trouble von Totally Enormous Extinct Dinosaurs - eine komplett andere Platte. Aber auch anders als erwartet - eine Gangart "härter"/minimalistischer ist die Platte gegenüber der Singles geworden. Und das schadet ihr gar nicht - auch Garden hat nochmal ein Facelifting bekommen.

Der Gute hat, auch wenn ehrlich gesagt seine Sympathiewerte bei mir hype- und selbsthype-bedingt etwas gesunken sind, da schon was gutes vollbracht: Macht einen absoluten signature Sound, man erkennt sofort, wenn ein Song von ihm ist - gleichzeitig langweilts aber nicht - und das alles, obwohl (oder weil?) er halt überhaupt nicht singen kann.

Vielleicht hat der eine oder andere von euch kürzlich den Totally Enormous Extinct Dinosaurs-Livestream gesehen, auf den ich via Facebook aufmerksam gemacht hatte. Witzigste Situation dabei war die, in der er in einem kollossal übertriebenen Kostüm auf die Bühne wankte und sagte "Maybe this Costume was not a good idea - i have to move like a crab". Leider gibt's den Stream nicht mehr - hier ein paar Eindrücke:

In der Blauen Ecke Prophet von Ramona Falls, Ex-Menomena-Mitglied und -gründer Brent Knopf - wer Menomena mag, wird auch Ramona Falls nicht abgeneigt sein - wenn ich auch sagen muss, dass ich stets diejenigen Menomena-Songs minimal lieber mochte, deren Arrangement und Gesang von Drummer Danny Seim (mit dem ich auch unseren Bandsalat: Menomena entheddert habe) stammen - das geht aber im allgemeinen Fanboyism weitgehend unter (anbei vielen Dank @tonton, dafür, dass du mir die Band mal aufgeschwatzt hast).

Ramona Falls - Prophet

So zurück zu Ramona Falls - Prophet: An sich ist hier alles Vertreten, was eine gute Gitarren-Platte braucht. Von ganz ruhigen, nachdenklichen Werken bis zu recht brachialen Keulen alles unterwegs. Ich würd die Platte zwischen Menomena (das lag auf der Hand) und Get Well Soon einordnen.
Dazu wird ein äusserst raffiniertes Plattencover serviert, das ich noch immer nicht ganz durchstiegen habe... Größtes Manko: Prophet gibt's bisher nur als schweineteuren Import (um 25 Euro).

Fazit:
Diesmal fällts mir sehr schwer, mich zu entscheiden. Trouble ist wohl die spaßigere, sommerlichere Platte, Prophet hingegen ist die anspruchsvollere. Empfehlen möchte ich beide. Also: Zwei Platten des Monats!

Kategorie: Von Mazzekazze, 16.06.2012 18:13 Kommentare (2)

Alice In Ultraland

Der heutige Artikel ist nur der schamlose Versuch meinen Vorschlag für kommende österliche Wahlperiode zu hypen. Denn was ist schon wirklich besonders an einem Album, dass 2005 erschienen ist und von dem ich, ganz persönlich, behaupten würde, mit Jefferson Airplane konkurrieren zu können.
The Amorphous Androgynous Band Und damit meine ich nicht den Sound, sondern die leicht irritierenden, nicht aufhören wollenden kleinen Überraschungen, die jeden Song zu etwas ähnlich Köstlichem wie Schokoeier machen. Nebenbei bemerkt spricht es wohl auch für nichts, dass das Hauptprojekt The Future Sound Of London , dessen Sprössling The Amorphous Androgynous ist, nicht neue Genres erfindet um hörbar zu bleiben, sondern sich das Beste aus allem nimmt, es kräftig verrührt und dann noch seinen eigenen Senf dazutut.

Amorphous Androgynous Alice In Ultraland Was ich persönlich frech finde ist die Tatsache, dass die Bandmitglieder mit ihrem Jungle House Track Stakker Humanoid beim Titel schon sehr bei Rennaisance Mans Track Stalker Humanoid geklaut haben, dass aber eindeutig das schönere Video hat.

Aber trotzdem. Wenn ich mir solche Songs anhöre, freue ich mich und staune über die Musik. Also geht wählen. Für mich. Amorphous Androgynous Alice In Ultraland
PS.: Einen geruhsamen Karfreitag euch allen!

Kategorie: Von SunSon, 06.04.2012 11:26 Kommentare (5)

Sample Minded - Indigo

Auf eine Musikrichtung wollte sich Fabian von Sample Minded in unserem Interview nicht wirklich festlegen, "experimentelle Musik" hieß es. Mit einem Löwenanteil TripHop, aber eben nicht nur. Trifft die Sache auf den Kopp würd ich behaupten.

Sample Minded - Indigo

Vergangenen Sonntag ist das neue Album unter dem Namen Indigo erschienen (auf unserer Facebook-Page haben wir darauf hingewiesen). Nun weiß man ja, dass bei Sample Minded nichts zufällig passiert, aber ganz schlau werd ich noch nicht aus dem Zusammenhang zwischen dem blauen Albumtitel (Wie kam es denn zu dem? "Weil ich die Farbe Indigo sehr schön finde, und wegen den Indigo-Kindern"), dem Zyklopen-Cover und dem fetten Sound.

Jetzt kommen wir aber langsam mal zum Knaller: Das Album gibt's auf der Website von Sample Minded geschenkt! Absolute Download-Empfehlung der Woche.
Zwei Veränderungen bemerkt man auf dem neuen Langspieler gleich: Eine neue Sängerin und mehr Elektronika. So finden sich ordentlich abgehende D'n'B/Dubstep-Parts ebenso auf dem Album wie geschickt gestrickte, leicht düstere Soundhängematten aus Samples, Instrumentals und Features von dem Keno und Fatoni. Bei den ersten paar Mal hören hatte ich am Ende immer dieses "Oh schon vorbei"-Gefühl - bei knapp 45 Laufzeit ein sehr gutes Zeichen!

Wer dem ganzen immer noch nicht traut, der muss mindestens folgende drei Tracks anhören, bevor er sagt, dass ihm das nicht gefällt: Last Man Standing (Feat. Keno), Tschaiko und Spleen.

Kategorie: Von Mazzekazze, 20.03.2012 20:44 Kommentare (0)

Noel Gallagher's High Flying Birds

Noel Gallagher's High Flying Birds
Letzten Donnerstag hatte ich das herrliche Vergnügen Noel Gallagher's High Flying Birds live in Zürich zu sehen. Da ich schon länger nicht mehr bei einem Konzert mit richtigen Instrumenten war und generell in letzter Zeit fast ausschliesslich elektronische Musik hörte, fragte ich mich, ob mir der Auftritt zusagen würde. Hat er! Und wie! Der Sound war wirklich gut, so wie man ihn sich von einem Oasis Mitglied vorstellen würde, aber sicherlich nicht dasselbe. Ich würde die Songs als eine Mischung aus Killers und Fratellis bezeichnen, wobei die Grundstimmung sehr viel ruhiger und erhabener ist. Noel Gallagher's High Flying Birds Komplex 457
So oder so muss ich sagen, dass die blosse Bühnenpräsenz von guten Musikern und Noel Gallagher selbst auch sehr viel zur Stimmung beitrug. Gesprochen wurde kaum, aber sehr cool die Gitarre gezupft. So ein lässiger Kerl! Ihr seht, ich war verzaubert und lege euch nahe bald mal wieder auf ein Konzert zu gehen. Sogar dieser poppige Sound ist überwältigend, wenn er vor den eigenen Augen produziert wird. Und es hat mich auch erneut daran erinnert mich nicht zu sehr auf eine Musikrichtung zu fixieren. Deshalb jetzt nochmal ein grosses Dankeschön für all eure wunderbaren Vorschläge!
Und jetzt noch zum wichtigsten: Mein Lieblingssong von der B-Seite des Albums:

Kategorie: Von SunSon, 18.03.2012 15:24 Kommentare (0)

Diagrams - Black Light

Diagrams startete als Solo-Projekt von Tunng-Mitbegründer Sam Genders, jetzt wird mit neunköpfiger Band durch Europa getourt.

Diagrams - Black Light Das Debütalbum Black Light ist zwar schon vor einem Monat herausgekommen, leider hat es mich erst kürzlich erreicht - deshalb: Album des Monats!
Denn es enthält genau das, was mir auf dem letzten Tunng-Album (Hier mein damaliger Artikel zu ...And Then We Saw Land) gegenüber den anderen etwas gefehlt hatte: Sam Genders' Stimme und seine Texte.
Ja, auf Black Light geht es endlich mal wieder um Schädel, Wirbelsäulen, Ameisen, die unter der Haut krabbeln und ähnliches Kroppzeuch.

Dabei gehts musikalisch poppig mit leichten elektronischen und deutlichen psychedelischen Einflüssen zu. Einer meiner Favoriten auf dem Album ist Mills in dem Genders passenderweise geradezu gebetsmühlenartig eine Litanei an Text heruntertriolt, die denn auch noch mit einem herrlichen Witz gesegnet ist ("I'm not much skilled with small talk - I'm not much better lying myself out on the table, warts and all", "like a canary after six pints of special brew i don't think that it's the drink, i just like you").

Jo an sich kann ich nur empfehlen: zuschlagen! Wer möchte kann ausserdem ein Interview mit Diagrams lesen, das uns freundlicherweise zugespielt wurde.

Kategorie: Von Mazzekazze, 25.02.2012 18:03 Kommentare (1)

The Kabeedies - Soap

Das zweite Album der norwicher Afrobeat-Indie-Popper The Kabeedies, namentlich Soap, erscheint am 24. Februar, wir hatten das Glück, vorab schon mal reinhören zu dürfen.

Nun, eine Band, die Afrobeat-Pop macht, kommt seit ein paar Jahren ganz einfach nicht drum rum, mit Vampire Weekend verglichen zu werden.
Ich komme heute auch nicht drum rum, den Vergleich zu ziehen - The Kabeedies haben schon einen sehr ähnlichen Sound - etwas flotter vielleicht, und etwas weniger Afrobeat. Aber doch sehr ähnlich - wer die Vampire nich mag, wird mit The Kabeedies wohl auch nicht so recht warm werden.
"No gut," mögt ihr jetzt denken, "die klingen also ähnlich wie die Vampire, was macht aus den Leuten dann ne eigenständige Band?"

The Kabeedies

Ich werds euch sagen: Sie haben den Vorteil, dass das hübsche Mädel nicht nur auf dem Plattencover ist wie bei Vampire Weekend, sondern auch hinter dem Mikrofon. Und das tut der ganzen Geschichte ziemlich gut, ob sie nun die Hauptgesangsstimme stemmt, den Sängerkollegen backt, sich um ein paar "Whoop-Whoop"s kümmert oder rotzfrech den Refrain mault wie in Come Out Of The Blue, meinem Favoriten auf dem Album. Bestätigt mal wieder, dass es mehr Frauen in Bands braucht.
Oke ein Manko gibt's: Ich find die erste Single, Eyes (siehe Video), eher einen der langweiligeren Tracks auf dem Album. Die Band kann mehr: Von Akkordeon bis Marimba ist auf dem Album alles enthalten, also hört ma rein.

Und um nochmal zurück zum Vergleich mit Vampire Weekend: Ich wage die Prognose, dass The Kabeedies live ne ordentliche Portion geiler sind. Und das nicht nur, weil ungefähr jede Band die ich kenne live wahrscheinlich besser ist als die New Yorker Fledermäuse, sondern weil ich, wenn ich diese Musik höre, einfach Bock bekomme, ne gepflegte Sohle aufs Parkett zu legen, leicht blamable Moves inklusive. Würd ich mich nicht drum scheren - ich hätt einfach nur Spaß.

Leider ist in Deutschland bisher nur ein Termin bestätigt: Auf dem Dockville Festival in Hamburg werden sie mit einigen geilen Bands zocken - wärmste Empfehlung meinerseits an alle, die im August in HH rumstrawanzen. Und ebenso wärmste Kaufempfehlung für das Album Soap.

Kategorie: Von Mazzekazze, 09.02.2012 17:05 Kommentare (0)

Wrongkong - So Electric

Wrongkong So Electric Cover Die fünf Musiker von Wrongkong haben letzten Freitag ein neues Album So Electric und gleichzeitig eine Single EP für My Dearest Enemy veröffentlicht.
Nach mehrmaligem Durchhören des Albums muss ich sagen, dass ich nichts zu bemängeln habe. Eine breite Mischung an Songs, von treibend bis melancholisch hat mich gefreut und überrascht. Außerdem finde ich die elektronischen Elemente, wie z.B. Filter sehr gekonnt eingesetzt; meistens dezent und auf den richtigen Moment angepasst, ohne jemals in ein reines Indieelectrogemisch zu münden. Auf bestimmte Art erinnert mich das Album an eine elektronisch abgespeckte Version von Ladytron, die sehr viel heiterer ist. Wohltuend! Noch dazu muss ich sagen, dass ich sehr gerne mal diese Band live sehen würde, der Sound sehr erfrischend und unkompliziert ist.
Wrongkong So Electric My Dearest Enemy
Hört einfach mal hier in die neue Single rein und gebt auch den Remixen eine Chance. Sogar Mousse T. hat eine Überarbeitung gebracht. Obwohl My Dearest Enemy gut ist, gefallen mir Dear Euphoria, ein richtiger Kracher und Love In Hi-Fi, ein verspielter Traum sehr viel besser. Ich bin auf jeden Fall jetzt schon gespannt was von dieser Gruppe noch alles so kommt!

[Edit:] Ihr wollt morgen abend, 27.01. oder am 28.01. kostenlos auf die Partys im Nachtmuseum gehen? Dann kommentiert diesen Beitrag mit einem fruchtigen Reim!

Kategorie: Von SunSon, 26.01.2012 17:06 Kommentare (0)

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