Über Südamerikaner und französische Höhlenmalereien

Über Südamerikaner und fran­zö­sische Höhlenmalereien

Fesselnd arrangierter Argentino-Pop. Mangels Spanischkenntnissen kann ich mehr darüber nicht sagen. Was bleibt ist ein Arrangement, so interessant wie abwechslungsreich und mit wenigen, dafür wirkungsvoll eingesetzten Effekten. Hinten raus noch mal eine Ladung Auto-Tune bevor der mysteriöse Eingangs-Loop den Ausgang freihält.

Inhaltlich kann ich wenig tun, außer auf übersetzte Interviews dieses Mannes zu verweisen, der sich mit seinem leichtfüßigen Funk auch auf anderen Tracks interessant macht. Die ersten Treffer der Suche zeigen dann auf, warum Axel Krygier so viel Abwechslung mit sich bringt. Tobias Ruhland vom bayerischen Rundfunk schreibt beispielsweise:

Ausgangspunkt für Hombre De Piedra ist die französische Filmdokumentation "Lascaux: Le Ciel des Premiers Hommes". Krygier macht sich darauf nicht nur Gedanken über den Steinzeitmenschen, also den "Hombre De Piedra", sondern er reflektiert über die Rolle der Menschheit im Laufe der Zeit.

Eine Hörprobe dieser Zeitreise gibts auf SoundCloud.

Andi Notz, n z Kommentieren d

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Deacon, Helmholtz Resonators, Du Blonde

Dan Deacon - Gliss Riffer

Deacon, Helmholtz Resonators, Du Blonde

Vorletzte Woche ist das neue Album Gliss Riffer von Dan Deacon, dem Typ mit den abgefahrenen Shows, erschienen. Wie man es von Meister Deacon gewohnt ist, blubbern hier allerhand Synthesizer und ungewöhnliche Instrumente voller Power ein Album zusammen, das sich goutieren lässt. Man muss dazu allerdings aufgelegt sein - nette Hintergrundmusik für Nebenher ist halt was anderes.

Im Video zu Learning To Relax - nach Feel The Lightning bereits die zweite Single von Gliss Riffer - ist es dem Animator Alan Resnick sehr gut gelungen, Dan Deacons Sound in Bild umzusetzen:


Helmholtz Resonators - The Mystery of Woolley Mountain

Deacon, Helmholtz Resonators, Du Blonde

Helmholtz Resonators haben den Glauben an das gute alte Album verloren: Die Londoner haben letzte Woche ihr "Digi-Bum" The Mystery of Woolley Mountain veröffentlicht, zwölf Tracks voll elektronisch/analoger Seltsamkeiten und dazu ein iBook mit immerhin 64 Seiten erzählen "ein schrilles, surreales Abenteuer, in den Hauptrollen die fünf Bandmitglieder Garland Vanderbilt, Carlton Breezy, Chladni Plates, Vandamme Laudenkleer und Frithel Stock-Stone als zeitreisende Wissenschaftler"

Ebenso exzentrisch wie die Wahl ihrer Künstlernamen kommt die Musik daher, die Singles Automaton und Shadow (People) sind sehr eingängig, auf dem Album sind auch schwierigere Songs vertreten, die sich einem erst auf den zweiten oder dritten Blick offenbaren. Der Quasi-Instrumental Track Vermillion Hue gibt mir einiges.


Du Blonde - Black Flag

Beth Jeans Houghton ist zurück, unter dem Pseudonym Du Blonde wird sie noch dieses Frühjahr ein Album veröffentlichen - neuer Name, neuer Sound. Ich bin schon mal gespannt, mit dem Vorgeschmack aufs Album, der ersten Single Black Flag jedenfalls kann ich was anfangen:

Matthias Schmidt, n z Kommentieren d

Our Vinyl Weighs A Ton - Stones Throw

Der im Jahre 2013 bereits vorgestellte Film des in L. A. ansässigen Avantgarde-Hip Hop Labels beleuchtet die Entstehung und Entwicklung des selbigen rundum den Labelkopf Peanut Butter Wolf aka Chris Manak und solch namhaften Musikern wie Madlib aka Quasimoto, J Dilla, MF Doom, Dâm FunK, Charizma, Aloe Blacc, MED, Guilty Simpson, Mayer Hawthorne, Silk Rhodes, J.Rocc uvm.

Our Vinyl Weighs A Ton - Stones Throw

Der Dokumentarfilm des Indie Kollektivs Gatling Pictures zeigt das Label und seine Künstler von den Anfängen in den neunzigern bis in die Gegenwart und zeichnet dabei ein sympathisches und unverfängliches Bild von der Schaffensarbeit von Chris Manak und seinen Homies. Der mit vielen Ausschnitten von altem und privatem Video Footage gespickte Film lässt den einen oder anderen bekannten (oder auch weniger bekannten) Rapper/Produzenten/DJ zu Worte kommen, so kommentieren Menschen wie A Trak, Mike D (Beastie Boys), Common, Snoop Dogg, oder auch ein Kanye West die Bedeutung von Stones Throw. Neben den zu sehenden Interviews und Konzertausschnitten versteht es sich von selbst, dass auch die hauseigene Musik zu hören ist und so wird einem doch recht schnell klar, dass Stones Throw Records mehr zu bieten hat, als einfach nur Hip Hop. Auch Post Punk, Reggae, Funk, Soul, Experimental haben hier ihren eigentümlichen Platz, was sich auch in den Podcasts und somit in den Mixes der einzelnen DJs/Musiker/Produzenten widerspiegelt.

Raoul Bogie, n z 1 Kommentar d