Was ist Tapefruit?
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Konzertbericht: Boys Noize in Rom
Jo meine Damen und Herren,
vergangenen Freitag hab ich mir also Boys Noize live gegeben und hab mich doch glatt zu diesem Foto hinreissen lassen. Im Altantico fand das statt, ein Bisserl am Arsch der Welt, aber gut, was nimmt man nicht alles in Kauf. Von den 3 Vor-Djs hab ich nicht viel mitbekommen, bin ziemlich spät und auch nicht mehr ganz nüchtern im Atlantico aufgeschlagen, sodass ich nur das letzte Dj-Paar mitbekommen habe, Futureshock hießen die, hatten Masken auf und haben ein paar Elektro-Classics rumgeböllert, zu meiner Freude unter anderem Mr.Oizo - Positif und Fake Blood - Mars. Ganz gut zum warm werden.
Boys Noize hat seinen Auftritt dann einfach mal gnadenlos mit Ecstasy eingeläutet, samt Luftballon-Regen. Und ab gings, siehe Video.
Jo die nächsten zwei Stunden sind ein Bisschen wirr - Luftballons, Schweiß, Bass, Rauch, Bier - lustigerweise habe ich tatsächlich hin und wieder den Herrn McMister Stramm, mit dem ich unterwegs war (falls er denn wirklich existiert), wiedergetroffen - es war an sich unmöglich sich nicht zu verlieren, zumal wir uns konstant im Pit gehalten haben.
Grad als die Puste drohte, mir auszugehen, haut der Typ doch glatt meinen All-Time-Favourite Jeffer raus, deutlich aggressiver als die Albumversion, und höllisch tanzbar.
Gut, jo und am Ende dann die Katharsis im Sinne einer völlig untypischen Verabschiedung: Geradezu zärtlich wurden wir da mit Boys Noize's Remix zu Feist's My Moon, My Man gebürstet.
Die Djs, die danach übernommen haben, Suprvision vs Animatek konnten das Niveau nicht recht halten, aber wir waren inzwischen so in Fahrt, dass uns das den Wind auch nimmer aus den Segeln nehmen konnte. Um sechs oder so ging denn auch das Licht an. Alles in Allem: Hammer Abend, asozialer, aber geiler Laden, krasses Publikum, krasser Abgang. Kann man machen.
| Kategorie: Neuigkeiten | Von Mazzekazze, 30.01.2012 21:26 | Kommentare (8) |
Wort zum Songtag #133
Und wieder ist eine Woche vorbei.
Wieder gab es allerhand Musik zum aussuchen und wieder habt ihr mit 48 Stimmen eure Favoriten gewählt:
1. Man Like Me - Peculiar29%
Vorschlag: Mazzekazze
2. Machinedrum - Freshkids17%
Vorschlag: helddestages
3. Hudson - Against The Grain15%
Vorschlag: enanab
4. Travis - Sing, 5. The Kills - Satellite, 6. Ludovico Einaudi - Ancora, 7. Joy Division - Love Will Tear Us Apart, 8. Pool - Don't Call My Name, 9. Annie - My Love Is Better, 10. Renaissance Man - What Is Guru
| Kategorie: Wort zum Songtag | Von Mazzekazze, 29.01.2012 00:00 | Kommentare (0) |
Wrongkong - So Electric
Die fünf Musiker von Wrongkong haben letzten Freitag ein neues Album So Electric und gleichzeitig eine Single EP für My Dearest Enemy veröffentlicht.
Nach mehrmaligem Durchhören des Albums muss ich sagen, dass ich nichts zu bemängeln habe. Eine breite Mischung an Songs, von treibend bis melancholisch hat mich gefreut und überrascht. Außerdem finde ich die elektronischen Elemente, wie z.B. Filter sehr gekonnt eingesetzt; meistens dezent und auf den richtigen Moment angepasst, ohne jemals in ein reines Indieelectrogemisch zu münden. Auf bestimmte Art erinnert mich das Album an eine elektronisch abgespeckte Version von Ladytron, die sehr viel heiterer ist. Wohltuend! Noch dazu muss ich sagen, dass ich sehr gerne mal diese Band live sehen würde, der Sound sehr erfrischend und unkompliziert ist.
Hört einfach mal hier in die neue Single rein und gebt auch den Remixen eine Chance. Sogar Mousse T. hat eine Überarbeitung gebracht.
Obwohl My Dearest Enemy gut ist, gefallen mir Dear Euphoria, ein richtiger Kracher und Love In Hi-Fi, ein verspielter Traum sehr viel besser. Ich bin auf jeden Fall jetzt schon gespannt was von dieser Gruppe noch alles so kommt!
[Edit:] Ihr wollt morgen abend, 27.01. oder am 28.01. kostenlos auf die Partys im Nachtmuseum gehen? Dann kommentiert diesen Beitrag mit einem fruchtigen Reim!
| Kategorie: Kritiken | Von SunSon, 26.01.2012 17:06 | Kommentare (0) |
Woodkid live vom Eiffelturm
Update II: Ab heute, Donnerstag, kann man sich nun den Director's Cut anschauen!
Update: Jetzt ist's offiziell - heute gibt's keinen Stream mehr. Morgen, Mittwoch um 21:00 ist der neue Termin. Leider dann nicht live... Wer bis jetzt gewartet hat, kriegt als Trostpflaster von uns drei Gratis-Downloads:
- Nicolas Jaar - With Just One Glance (Feat. Scout Larue, ihreszeichens Tochter von Bruce Willis und Demi Moore) (via Stereogum)
- Black Dice - Pigs (via SoundCloud)
- Cro - Easy (via Chimperator)
Da fragt man sich doch: Wer ist eigentlich dieses Holzkind?
Woodkid heißt im normalen Leben Yoann Lemoine und ist nicht nur einer der hippsten Hipster die auf diesem Planeten wandeln, sondern hat auch drei der hippsten Hipsterberufe: Musiker, Regisseur (vornehmlich von Musikvideos) und Photograph. Der gute Mann hat, chronologisch, schon Musikvideos für Yelle, Moby, Mystery Jets (bei unseren Video Awards 2010 in der Kategorie Retro Hipster's Timemachine nominiert), Katy Perry, Taylor Swift, The Shoes und Lana Del Rey (mit der er auch schon mehrmals live gespielt hat) gedreht - und natürlich auch in eigener Sache.
Das Video zum Woodkid-Knaller Iron, besetzt mit der schönen Britin Agyness Deyn als Eulenfrau und nicht nur deshalb bei unseren letztjährigen Video Awards dabei, stammt natürlich ebenso aus seiner Feder (Ich setze das Video jetzt mal als bekannt voraus, wer da noch eine Wissenslücke zu schließen hat, kann Iron hier ansehen).
Nun, da sind ja jetzt einige Namen gefallen, die auf mehr oder weniger oberflächliche und ebenso mehr oder weniger verschrobene Popmusik deuten ließen. Aber das ist es nicht, was Woodkid bisher abliefert. Sein eigener musikalischer Ausdruck scheint von den genannten weitestgehend unbeeinflusst. In mehreren Soundfetzen, die es vorab vom bald erwarteten Album The Golden Age zu hören gab, ließ sich eher ein gewisser Philip Glass-Sound vernehmen, so auch in Iron, das allerdings Lemoines Speerspitze der Epik zu sein scheint. Viele andere Woodkid-Songs, die bisher im Netz aufgetaucht sind, wirken musikalisch gesehen wesentlich konventioneller. Wir werden sehen.
Randnotiz, abseits der Musik: auch die Regie zum vielfach prämierten, ziemlich amüsanten, wenn auch an sich ernsten und nicht direkt jugendfreien Aids-Awareness-Video Graffiti stammt von Yoann Lemoine.
| Kategorie: Neuigkeiten | Von Mazzekazze, 24.01.2012 18:27 | Kommentare (3) |
Wort zum Songtag #132
Und wieder ist eine Woche vorbei.
Wieder gab es allerhand Musik zum aussuchen und wieder habt ihr mit 39 Stimmen eure Favoriten gewählt:
1. JJ - Still28%
Vorschlag: Rantannplan
2. Kollektiv Turmstrasse - Endlos23%
Vorschlag: Mazzekazze
3. Buraka Som Sistema - General21%
Vorschlag: SunSon
4. Lana Del Rey - Video Games, 5. The Stepkids - Shadows On Behalf, 6. Duster - Constellations, 7. Machinedrum - Let It (SCNTST Remix), 8. Forward Russia - Thirteen, 9. Benni Lava - Kalluri Vanil, 10. Milo - Backpacker's Sermon From Mount Jansport
| Kategorie: Wort zum Songtag | Von Mazzekazze, 22.01.2012 00:00 | Kommentare (0) |
Wonderland - Steve Aoki
Wonderland ist der Titel des neuen Albums von Steve Aoki und ausnahmslos jeder Track ist mit einem anderen Künstler erstellt. Darunter sind Neulinge wie Wynter Gordon, aber auch Chiddy Bang oder Lil Jon.
Ich hätte fast meinen Laptop an die Wand geknallt. Die Lyrics, die in vielen Songs vorhanden sind, gehören zu dem dämlichsten was ich mir angehört habe. Würde man so etwas in deutscher Sprache veröffentlichen, würde man einen Auftritt im Musikantenstadl sicher haben (siehe Heartbreaker feat. Lovefoxxx). Die Beats sind sehr einfallslos und wirken wie aus der Dose. Die späteren Tracks nehmen jedoch an Originalität zu und sind zum sogar erheiternd wie Ohh feat. Rob Roy oder haben echt coole Sounds wie Cudi The Kid feat. Kid Cudi & Travis Barker. Dann gibt es noch die gewohnt brachialen und von mir vermissten Stücke wie Steve Jobs feat. Angger Dimas . Guter Elektro! Ansonsten präsentiert sich das Album als eine professionelle Mischung aus Pop, Elektro, Hip-Hop und Dubstep. Sogar einen gewissen Kitsuné-Indie Einschlag lässt sich in Control Freak feat. Blaqstarr & Kay finden.
Dennoch muss ich sagen, dass ich jetzt schon alle Songs in den Retortenclubs vorstelle und ich dann wieder nicht verstehen kann, was man an Musik findet, die einfach nicht originell ist.
Das Album ist sicherlich mal ganz gut zum Abgehen, aber ich persönlich finde es einfach langweilig und die Lyrics grösstenteils so fürchterlich dumm, das es unerträglich wird. Andererseits liegt das vielleicht daran, dass ich nicht mehr 16 oder 18 bin, die Zeit in der ich selber auch zu David Guetta begeistert getanzt habe. Wie immer: Hört mal rein und entscheidet selber, ob ihr das gut findet oder nicht.

Aber der Track ist echt geil, obwohl er auch nicht überraschend ist. Vielleicht bin ich auch nur ein Hater. So oder so würde ich gerne mal zu einem DJ-Set von dem Kerl, dort scheint gute Laune zu herrschen.
| Kategorie: Kritiken | Von SunSon, 21.01.2012 16:44 | Kommentare (4) |
Facebook Music
Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen ist Musik suchen und hören. Das ist auch der Grund, warum ich Tapefruit so gern habe. Zuhause sitzen und ein frisch gekauftes Album anhören, im Club zu einem geilen Mix tanzen oder bei einem Livekonzert abgehen. Immer ist es schön Musik zu hören. Meistens werden diese Erlebnisse mit Freunden zu etwas wirklich Besonderem.
Dieses Gemeinschaftserlebnis will Facebook jetzt auch herstellen. Mithilfe einer Schnittstelle im Chat wird es jetzt möglich sein zusammen mit Freunden Songs anzuhören. Es wird wohl sogar möglich sein, sekundengenau in die Musik des anderen einzusteigen. In Deutschland ist Spotify der Partner von Facebook, was jedoch Schwierigkeiten mit der GEMA mit sich bringt. Deshalb ist noch nicht klar, wann dieser Service voll funktionsfähig in der Bundesrepublik zur Verfügung stehen wird.
Soweit die Fakten, jetzt folgen noch ein paar Ausführungen meinerseits.
Ich finde die Idee wirklich schön. Doch läuft es auf das Hauptproblem von Facebook hinaus. Will man wirklich Sachen miteinander online „teilen“ oder sich nicht dann doch lieber bei jemandem treffen oder auf ein Konzert gehen. Zwar lernt man sicherlich dadurch auch viel Musik kennen, aber dadurch, dass ganz Facebook letztlich auf Likes und Anerkennung aufgebaut ist wird das auch nur zu einem intellektuellen Gewichse ausarten. Vielleicht auch nicht; wenn diese Funktion erhältlich sein wird, werde ich auf jeden Fall vorsichtig damit umgehen.
In diesem Sinne: Auf zu unserer Facebookgruppe! Denn für Musikliebhaber wie uns ist so eine Funktion sicherlich eine Chance.
Gimmick:
Gratis Download von isländisch gemixten Afrohouse:
Senseni (FM Belfast Remix) von Kimbabwe
| Kategorie: Neuigkeiten | Von SunSon, 18.01.2012 14:18 | Kommentare (1) |
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Zwischenstand
| 1. | Bastille - Pompeii |
|---|---|
| 2. | The Black Keys - Lonely Boy |
| 3. | Tecnosaurus Rex - Some More Years |
| 4. | Philipp Matalla - Lack Of Loss |
| 5. | Anamanaguchi - ?MEOW? |
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