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Vorschläge für nächste Woche

Jede Woche kannst Du einen Song deiner Wahl für die endlose Tapefruit Playlist vorschlagen.

Zwischenstand dieser Woche

Jeden Tag kannst Du für Deinen Lieblings­song stimmen, indem du auf das jeweilige Herz klickst.

  1. Ceremony - SilhouetteCeremony - Silhouette
  2. Juan Trip - ON THE WAYJuan Trip - ON THE WAY
  3. Tash Sultana - JungleTash Sultana - Jungle

Die Liste der Gewinner

Jeden Sonntag ermitteln wir das Ergebnis und der Gewinner wird zur endlosen Playlist hinzugefügt.
Auch du kannst dabei mitmachen: Einfach hier registrieren.

  1. Camille Saint-Saëns - The Swan ( Le Cygne )Camille Saint-Saëns - The Swan ( Le Cygne )
  2. Karmon - BlueskyKarmon - Bluesky
  3. Moderat - Rusty NailsModerat - Rusty Nails

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Alben: Hot Chip, Ducktails, Ratatat

Drei Alben laufen bei mir im Moment recht viel - ziemlich unterschiedlicher Sound, aber alle gut. Ich werd mich kurz fassen und einen Überblick über die drei Alben versuchen:

Hot Chip - Why Make Sense?

Hot Chip - Why Make Sense?

Classic Hot Chip Sound auf Why Make Sense?, wenn ihr mich fragt. Funky Disko Beats & Synths hinterlegt mit dem charakteristischen Falsett von Kopf Alexis Taylor. Pitchfork schreibt treffend: "Taylor sounds like the universe's loneliest astronaut as synth pulses blink in blackness behind him." Das trifft weite Teile des Albums ganz gut - aber mit White Wine and Fried Chicken findet sich auch ein Track, wie er auf einem Soulig-Folkigen Easy-Listening Album aus den frühen Neunzigern auch hätte erscheinen können.

Spektakulär am physischen Release: Hot Chip bieten ihr Album in 501 verschiedenen Farben und mit unterschiedlichen Artwork-Konstellationen an - Jede einzelne Scheibe (ob CD oder Vinyl) soll damit angeblich ein Unikat sein. Sehen Sie sich das an auf whymakesen.se - hier kann man das Album auch komplett streamen.

VÖ: 18.05.2015, Label: Domino | Live: 12.09. Lolapalooza Festival Berlin


Ducktails - St. Catherine

Ducktails - St Catherine

Das fünfte Album von Ducktails, dem Nebenprojekt des Real Estate-Gitarristen Matt Mondanile gefällt ganz vorzüglich, wenn auch manchmal der Veröffentlichungszeitpunkt etwas früh im Jahr gewählt scheint. Im Text tauchen immer wieder herbstlich-winterliche Bilder auf - das passt ganz gut zum Sound des Albums, der Ducktails-typisch zugleich komplex, romantisch-zuckersüß-pappig-poppig und vielschichtig. Eher gehaltvolle Kost für kühle Monate. Aber gut, man kann das Album auf jeden Fall auch als verträumten Sommerbegleiter für den Besuch am Badesee verstehen.

Neben Mondanile ist auf dem Album mehrfach Julia Holter zu hören, die demnächst selbst ihr neues Album Have You In My Wilderness herausbringt - das dürfte durchaus auch interessant werden. Und ist das im aktuellen Video zu Surreal Exposure nicht Mac DeMarco?

VÖ: 24.07.2015, Label: Domino


Ratatat - Magnifique

Ratatat - Magnifique

Ah, Ratatat sind wieder da - da hört man ewig nichts von den Amis, und auf einmal ist ein neues Album da. Nach den ersten paar Durchläufen sage ich mal Folgendes: Das Album ist durchwachsen, stellt aber gegenüber dem letzten Album LP4 (das ich nach meiner noch ziemlich enthusiastischen Kritik recht schnell totgehört hatte und deshalb plötzlich sehr enttäuscht war) einen Fortschritt dar.

Das größte Manko an dem Album ist ganz klar und einfach zu benennen: Einige Songs, darunter die bereits erschienene Single Cream On Chrome, featuren eine housige 120bpm 4-to-the-floor Bassdrum, die sehr sehr billig nach Hitverdacht klingt. Das ist schmerzhaft unnötig und nervtötend. Jene Songs, die ohne diesen Kniff (der die Hörerschaft der Band zweifelsohne erhöhen dürfte) auskommen strotzen nur so vor Ratatatism, allen voran der absolut hervorragende Titeltrack Magnifique (90bpm HipHop Beat - Ratatat™).

Fazit: Das Album klingt "echter" als die letzten beiden, kann aber leider nicht mit den beiden Urgesteinen Ratatat und Classics mithalten - zu hoch der Ohrwurmfaktor, zu viel Hit-Absicht lässt sich unterstellen - das legt Befürchtungen nahe, auch Magnifique könne in wenigen Wochen totgehört sein. Streamen Sie das Ding nichts desto trotz jetzt sofort hier:

VÖ: 17.07.2015, Label: XL Recordings | Live: 19.08. c/o Pop Festival Köln

Matthias Schmidt

Autor: Matthias Schmidt

mazzekazze@tapefruit.com
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Gründer von Tapefruit. Architekt und Hausbrauer. Betreibt Tapefruit seit 2009 als Chefredakteur, Booker und Program­mierer.

Doktert ansonsten unter dem Pseudonym sigtrygg an verschiedenartiger Musikelektronik herum.



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