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  1. Max Romeo - Chase The DevilMax Romeo  - Chase The Devil
  2. Okkervil River - Days Spent FloatingOkkervil River - Days Spent Floating
  3. Dj Shadow - Right ThingDj Shadow  - Right Thing
  4. Pulsallama - The Devil Lives In My Husband's BodyPulsallama  - The Devil Lives In My Husband's Body
  5. Haruomi Hosono - CaravanHaruomi Hosono - Caravan
  6. Tim Buckley - Driftin'Tim Buckley  - Driftin'
  7. Michael Hurley - Animal Song (If I Could Ramble Like A Hound)Michael Hurley - Animal Song (If I Could Ramble Like A Hound)
  8. The Limiñanas - Istanbul Is SleepyThe Limiñanas - Istanbul Is Sleepy

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Davy Rootbase

Mein Mitbewohner in der Schweiz bringt bald ein neues Hip-Hop Album raus. Ich durfte exklusiv schon reinhören, muss aber bis zum 14. schweigen. Ich kann nur soviel sagen: Mir gefällt es mehr als gut und ich hoffe, dass sich auch einige von euch das kostenlose Ding anhören werden, obwohl es auf schweizerdeutsch ist. So unähnlich zum Bayrischen ist des nämlich nicht. Davy Rootbase Psychoakustik Dr. Pa

Servus. Davy Rootbase ist dein Name und du wirst ein Hip-Hop Album rausbringen. Warum gerade dieses Genre?

Für mich war Sprechgesang schon immer faszinierend. Der erste Song an den ich mich konkret zu diesem Thema erinnern kann ist Falcos Europa. Ich habe auch Gesangsunterricht genommen, doch mir geht es nicht um blosse Musik, sondern um das Lyricsche, die Reime, den Sinn der Texte. So blieb mir fast als einziger Weg der Hip-Hop. Deshalb steht bei meinen Songs auch die Sprache und nicht der Beat im Vordergrund.

Was sind weitere Quellen deiner Inspiration?

Neben Falco auf jeden Fall Die 3. Generation mit ihren Texten. Es hat mich beeindruckt, dass die Themen relevante Bereiche des Lebens abdecken, sei es, dass ein Vater Alkoholiker ist, sei es Liebe oder einfach Mobbing. Ich fand das sehr persönlich. Natürlich kann man sich da fragen, ob diese Geschichten alle wahr sind, aber so oder so war dieses Trio für mich in der Entscheidung ausschlaggebend, kein Punchline oder Battlerapper zu werden. Meine Texte sind über Themen, die mich prägen.

Ist es denn wichtig, ob die erzählten Geschichten wahr oder falsch sind?

Für mich schon. Und ich höre, ob das wahr ist oder nicht, an Stimme und Beat. (grinst)

Zu deinem Album: Um was geht es?

Die Reihenfolge der Tracks spiegelt eine Geschichte wieder. 2008 begann ich zu schreiben, also stecken vier Jahre Arbeit darin. Andererseits wollte ich das Stück schon 2010 veröffentlichen, aber ich hatte das Gefühl, die Geschichte sei noch nicht zu Ende. Das ist sie immer noch nicht, doch das Album ist in sich geschlossen. In dieser Zeit ist viel passiert und ich habe viel akzeptiert. Vom Sound her kann man ein ruhiges, nachdenkliches und emotionales Album erwarten. Der Name lautet Psychoakustik.

Wie würdest du die Musik genauer beschreiben?

Sehr viele Strings. Auch oft Piano. Melancholisch in weiten Stücken. Und wie bereits gesagt, ist der Bass und die Drums eher ein sekundäres Element. Für Parties ist dieses Album nicht sonderlich geeignet.

Wann und wo wird das gute Stück erhältlich sein?

Die Veröffentlichung ist am 14.04.2012. Auf Facebook gibt es eine Gruppe, bis zum Release gibt es ein paar kleine Überraschungen für alle. Das Album wird dann zum kostenlosen Download freigegeben werden auf Soundcloud, Youtube und meiner Homepage, die leider immer noch in Konstruktion ist. (lacht)

Wonach würde deine Musik schmecken, wenn man sie essen könnte?

Knoblauchsuppe.

Was ist eine Frage, die dir schon immer mal gestellt werden sollte und wie lautet die Antwort?

Warum werden keine CDs mehr gekauft? Weil die Leute keinen Respekt mehr vor der Musik haben.

Vor welcher Musik hast du denn Respekt?

Casper, weil er wirkich etwas auf die Beine gestellt hat. Ich finde auch Musik und Texte genial. Ansonsten bewundere ich klassische Musik, insbesondere Filmmusik und Trailermusik. Das hat für mich Alles was man fühlen will.

Hast du ein paar schweizer Musiktipps?

Kitchen & Holy Strings, eine Kollaboration zweier Bands, die E-Gitarren, Bässe und eben Strings rein instrumental mischen. Außerdem verwenden sie sehr experimentelle Geräuschkulissen, für deren Aufnahmen sie in der ganzen Schweiz unterwegs sind.

Was sollen Hörer machen, die kein Schweizerdeutsch verstehen? Und was wären Vorteile daran, auf hochdeutsch zu rappen?

Holt euch einen Translator! Und klar, man könnte wohl mehr Menschen erreichen; aber wenn du das machst ist das sehr schade. Schliesslich bist du hier geboren und das ist deine Sprache.

Irgendwelche letzten Worte?

Tapefruit forever! Und hört euch das Album an, Feedback ist schwer erwünscht!

Davy Rootbase Psychoakustik 14.04.2012 Album Release Banner

Robindro von Gierke

Autor: Robindro von Gierke

sunson@tapefruit.com
Außenstelle Wien

Schon mal von der Von-Gierke-Krankheit gehört?



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