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Die Liste der Gewinner

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  1. Max Romeo - Chase The DevilMax Romeo  - Chase The Devil
  2. Okkervil River - Days Spent FloatingOkkervil River - Days Spent Floating
  3. Dj Shadow - Right ThingDj Shadow  - Right Thing
  4. Pulsallama - The Devil Lives In My Husband's BodyPulsallama  - The Devil Lives In My Husband's Body
  5. Haruomi Hosono - CaravanHaruomi Hosono - Caravan
  6. Tim Buckley - Driftin'Tim Buckley  - Driftin'
  7. Michael Hurley - Animal Song (If I Could Ramble Like A Hound)Michael Hurley - Animal Song (If I Could Ramble Like A Hound)
  8. The Limiñanas - Istanbul Is SleepyThe Limiñanas - Istanbul Is Sleepy

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Deichkind im Zenith

Deichkindkonzert, Jogginghose, Unterhemd, Turnschuhe, Bier, Schnapps. Das sind im wesentlichen die Dinge, an die ich mich von meinem Wochenende erinnern konnte. An die Kleidungsstücke nur, weil ich am nächsten Morgen damit aufwachte, Bier und Schnaps weil sie noch in meinem Blut zirkulierten und einen miesen Nachgeschmack in meinem Mund hinterlassen hatten.
In den letzten Tagen sind dann fragmentarisch weitere Erinnerungsstücke aus meinem Unterbewusstsein aufgetaucht. Grelles Licht, dröhnende Bässe und ein leichtes Gefühl von Enttäuschung. Enttäuschung?

Ja richtig, die Bühnenshow war dieses mal einfach nicht der Hammer muss man sagen, ich erinnere ungefähr 6 weisse Papierwände, die verschiedenartig bestrahlt wurden... Nich so spannend... und mehr auch nich.

Deichkind

Gut, das Bierfass, das gegen Ende die Menge durchquerte, hatte was, aber auch die Kostüme waren schon einmal spektakulärer, bis auf die Pyramidenhüte die mit LEDs in alle erdenklichen Farben besetzt waren. Soundtechnisch konnte man eigentlich nich meckern, eine gute Mischung der Klassiker und des neuen Albums. Wie die Faust aufs Auge passt, folgte "Der Mond" auf "Luftbahn" und auch Klassiker wie "Papillon" und "Komm schon!" wurden gespielt.

Wobei gerade bei letzterem nicht zu überspielen war, dass mittlerweile nur noch eine rudimentäre Crew vom Deich auf der Bühne steht.
Auch das obligatorische Schlauchboot kam zum Einsatz, konnte aber durch die Trennung der Halle (schuld waren die Schienen des Bierfasses schätz ich mal) nicht die gesamte Masse der Menschen nutzen. Obwohl ich schliesslich nach circa 2 Stunden heiser krächzend und nass, als wär ich grad ausm Pool geklettert, in Richtung Aftershow gekrochen bin, lässt sich doch eine gewisse Enttäuschung nicht leugnen.

Bei jeder anderen Band, die so eine Show abliefert, wäre ich sicherlich im 7ten Himmel gewesen, aber Deichkind haben in den letzten Jahren die Messlatte schon sehr hoch gelegt und so muss ich sagen: Da war einfach schon ma mehr Power drin.
Vielleicht liegt's aber auch an der abartigen Größe des Zenits, das in diesem Leben auf jeden Fall nich mehr zu meiner Lieblings Konzerthalle wird. Abschliessend möchte ich daran erinnern , dass diese "Kritik" zum Großteil auf Vermutungen, Erinnerungsfragmenten und unbestimmten Gefühlen beruht.

Manuel Früchtl

Autor: Manuel Früchtl

manuelfrucht@tapefruit.com
Außenstelle Hamburg

Man merke sich diesen Namen, der Mann wird noch die Mode abschaffen.

Kommentare zum Artikel

faust, 24.03.2012 02:49:

darf hier jeder irgendnen mist schreiben? ich brenne darauf, meine philosophie des kackens zu veröffentlichen. Ich brings auch irgendwie mit Musik in Verbindung(quietschlaute und so).


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