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The Kabeedies - Soap

Das zweite Album der norwicher Afrobeat-Indie-Popper The Kabeedies, namentlich Soap, erscheint am 24. Februar, wir hatten das Glück, vorab schon mal reinhören zu dürfen.

Nun, eine Band, die Afrobeat-Pop macht, kommt seit ein paar Jahren ganz einfach nicht drum rum, mit Vampire Weekend verglichen zu werden.
Ich komme heute auch nicht drum rum, den Vergleich zu ziehen - The Kabeedies haben schon einen sehr ähnlichen Sound - etwas flotter vielleicht, und etwas weniger Afrobeat. Aber doch sehr ähnlich - wer die Vampire nich mag, wird mit The Kabeedies wohl auch nicht so recht warm werden.
"No gut," mögt ihr jetzt denken, "die klingen also ähnlich wie die Vampire, was macht aus den Leuten dann ne eigenständige Band?"

The Kabeedies

Ich werds euch sagen: Sie haben den Vorteil, dass das hübsche Mädel nicht nur auf dem Plattencover ist wie bei Vampire Weekend, sondern auch hinter dem Mikrofon. Und das tut der ganzen Geschichte ziemlich gut, ob sie nun die Hauptgesangsstimme stemmt, den Sängerkollegen backt, sich um ein paar "Whoop-Whoop"s kümmert oder rotzfrech den Refrain mault wie in Come Out Of The Blue, meinem Favoriten auf dem Album. Bestätigt mal wieder, dass es mehr Frauen in Bands braucht.
Oke ein Manko gibt's: Ich find die erste Single, Eyes (siehe Video), eher einen der langweiligeren Tracks auf dem Album. Die Band kann mehr: Von Akkordeon bis Marimba ist auf dem Album alles enthalten, also hört ma rein.

Und um nochmal zurück zum Vergleich mit Vampire Weekend: Ich wage die Prognose, dass The Kabeedies live ne ordentliche Portion geiler sind. Und das nicht nur, weil ungefähr jede Band die ich kenne live wahrscheinlich besser ist als die New Yorker Fledermäuse, sondern weil ich, wenn ich diese Musik höre, einfach Bock bekomme, ne gepflegte Sohle aufs Parkett zu legen, leicht blamable Moves inklusive. Würd ich mich nicht drum scheren - ich hätt einfach nur Spaß.

Leider ist in Deutschland bisher nur ein Termin bestätigt: Auf dem Dockville Festival in Hamburg werden sie mit einigen geilen Bands zocken - wärmste Empfehlung meinerseits an alle, die im August in HH rumstrawanzen. Und ebenso wärmste Kaufempfehlung für das Album Soap.

Matthias Schmidt

Autor: Matthias Schmidt

mazzekazze@tapefruit.com
Chefredaktion | Booking | Entwicklung

Gründer von Tapefruit. Architekt und Hausbrauer. Betreibt Tapefruit seit 2009 als Chefredakteur, Booker und Program­mierer.

Doktert ansonsten unter dem Pseudonym sigtrygg an verschiedenartiger Musikelektronik herum.



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