Bunker Konzerte Premiere

Am Donnerstag (2.7.) eröffnet der Sendlinger Bunker die Bunker Konzerte! Live: Jeremiah's Life and Death Blues Orchestra und The Instant Voodoo Kit

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Kino gibt es dort auch, z.B. am morgigen Mittwoch eine Vorführung von Herzogs Aguirre - Der Zorn Gottes (21.oo, Eintritt frei)

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Der Hochbunker in der Thalkirchner Str. 158 wird betrieben von Sendlinger Bunker e.V., einem "Zusammenschluss verschiedener Sendlinger Gruppen und Einzelpersonen." Der Antrieb: "Wir streben langfristig eine dauerhafte Öffnung des derzeit leerstehenden Hochbunkers an. Wir wollen Raum für kulturelle Veranstaltungen, Bildungs- und soziale Angebote schaffen."

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Thomas Schamann, n z Kommentieren d

Tapefruit Print ist unterwegs!

Tapefruit gibt es bald zum ersten Mal in CMYK: Anfang Juli erscheint unsere erste Printausgabe. An ausgewählten Orten in München gibt es das Heft bald zum Mitnehmen. Hier ein erster Sneak Peek - so könnte dir Tapefruit Print in den nächsten Wochen begegnen:

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Das Heft enthält Interviews mit Karaba, Das Weiße Pferd, Kreisky, Das Hobos und dAS bAND, außerdem: China-Spezial mit Julia Fortuny von Maybe Mars und Xiao Xiao von Mentha Project, ein Kommentar zu Musik-Streaming, Musical Radicals, Ludwig Grendel d. Ä. und eine Review zur aktuellen LP von BELP. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle beteiligten Personen und Bands und an unseren Sponsor, Tilmans Biere!

Wenn alles gut geht, gibt es die ersten Hefte genau rechtzeitig zum nächsten Tapefruit-Konzert: Wolf Mountains + Night Shirts live in der Milla am 03.07.2015.

Mehr Infos findet ihr auf unserer Tapefruit Print Page.

Matthias Schmidt, n z Kommentieren d

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Wort zum Songtag #312

Und wieder ist eine Woche vorbei.
Wieder gab es allerhand Musik zum aussuchen und wieder habt ihr mit 25 Stimmen eure Favoriten gewählt:

1. Giselle - Silk24%
Vorschlag: Nekob


2. Kwoon - I Lived On The Moon12%
Vorschlag: kiwifruit


3. Tess Parks & Anton Newcombe - Wehmut12%
Vorschlag: 5000


4. Mother Of The Unicorn - Even Lines, 5. DYN - Can I See You Again, 6. Ben Browning - Make It Easy, 7. Actress - Forgiven, 8. Jamie Xx - Obvs

Matthias Schmidt, n z Kommentieren d

LA Priest - Inji

LA Priest ist der neue Deckname von Sam Dust, bürgerlich Samuel Eastgate, der als Stimme der Dance-Punk Band Late Of The Pier 2007 Furore machte [Exkurs: Ja, ich glaube, man ordnete die in die Dance-Punk Ecke ein, meiner Meinung könnte man auch elektronically infused Indie sagen, grundsätzlich ein derartig überladenes Genre, dass man vor lauter langweiligem Wald die wenigen ordentlichen Bäume die drin rumstehen kaum mehr wahrnimmt - für mich waren Late Of The Pier allerdings immer so einer].

LA Priest - Inji

Late Of The Pier war für mich eine Art fortsetzung der Britpop/Inselindie-Ära mit den digitalen Waffen des 21. Jahrhunderts. Klassische Indiepopstrukturen durchzogen von abgefahrener electronic Weirdness. Für Letztere war wohl immer der Frontmann zuständig. Auf seinem ersten Soloalbum Inji, das Sam Dust gestern unter dem Pseudonym LA Priest [sprich: Lah Priest] herausgebracht hat, behält er diese Neigung bei, lässt aber Erstere auch mal locker im Regen stehen - dadurch entsteht ein Album so seltsam-hypnotisch wie sein Promobild.

Track by Track: Das Album beginnt mit der fetten Bassline von Occasion, einem Track, dem Pausen mindestens so wichtig sind wie Noten. Ganz starkes Ding, das mit großem Getöse und Geknatter von der Bühne geht, um der quasi Ballade Lady's In Trouble With The Law Platz zu machen. Gene Washes With New Arm besteht zu 100% aus Weirdness zwischen schrillem Synth und Chinagong. Die erste Single Oino habe ich euch kürzlich schon vorgestellt. Darauf folgen mit Party Zute/Learning to Love und Lorry Park zwei Songs, die für Freunde abseitiger elektronischer Musik ein wahrer Genuss, für alle anderen vermutlich eher schwierig sind.

Night Train dagegen ist wieder ein sehr verdaulicher Track mit Strophe und Refrain. Überhaupt geht es nicht immer völlig abgefahren zu auf dem Debüt von LA Priest, da gibt es auch ganz "harmlose" Tracks wie das nachdenkliche Instrumental Fabby, das man sicher auch mit einem Orchester formidabel arrangieren könnte - mein persönlicher Liebling auf dem Album. A Good Sign hat diesen Synth, der fast nicht mehr hörbar ist und diesen langsamen Break, der mich immer ein Bisschen runter zieht, dabei ist er eigentlich ganz fein. Mountain schließlich stimmt versöhnlich mit seinem romantisch-süßlichen Falsett-Gesang.

Für mich ein Anwärter auf das Album des Monats, aber hören Sie doch selbst in das Album hinein:

Matthias Schmidt, n z Kommentieren d