Neue Tracks: ishUse, Occupanther, delta, King Of Cons, Daktyl

Whoa, jede Menge neuer Stoff aus der erweiterten Münchener Musikszene sind in den letzten Wochen erschienen. Hier gleich ein ganzer Haufen davon - wenig Worte, viel Musik:

ishUse feat. Tobi Wan Sinn - alles

Das Kotelett Yard-Kollektiv um Kollegen Bogie aka. ishUse meldet sich mit einem sehr schönen, nachdenklichen Track und Video zurück. Ungewohnter Sound fürs Kollektiv - aber richtig schön!


Occupanther - Mutuals EP

Occupanther hat sich internationale Rap-Unterstützung für seine EP Mutuals geholt: Fatoni [Muc], Dabbla [London], Remi [Melbourne], Awon [Brooklyn] und Georgio [Paris] sind auf der EP als Gäste zu hören.

Neue Tracks: ishUse, Occupanther, Delta, King Of Cons

Sehr schönes Ding! Ich fühle mich streckenweise an die Koop von Robot Koch & John Robinson erinnert: Rap knutscht Elektronik, das kann knallen. Hört die Fünf-Track-EP Mutuals hier:


delta. - starvin'

Es ist schon wieder einige Jahre her, dass die junge Münchener Band The Canaanite auf einer Tapefruit-Party, damals noch im Cord, gespielt hat. Bassist Marco Lesche lebt inzwischen vorwiegend in Berlin und hat dort eine neue Band: delta. haben kürzlich ihre neue Single starvin' vorgestellt:


The King Of Cons EP

Eine selbstbetitelte EP hat The King Of Cons (dahinter steckt Ex-Talking Pet Franko van Lankeren) letzte Woche im Cord vorgestellt- die Single Raccoon gibts auf der SoundCloud zum reinhören.


Daktyl - Temptress (feat. Pillars)

Na gut, ein Track, der gar nicht viel mit München zu tun hat, muss auch immer dabei sein: Der äußerst interessante Multiinstrumentalist & Produzent Daktyl hat sich Pillars für den Song Temptress ins Boot geholt:

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Und wieder ist eine Woche vorbei.
Wieder gab es allerhand Musik zum aussuchen und wieder habt ihr mit 9 Stimmen eure Favoriten gewählt:

1. Tobacco - Tape Eater33%
Vorschlag: Phabian


2. TV Girl - The Getaway33%
Vorschlag: CLR


3. Matias Aguayo - Rollerskate11%
Vorschlag: Mazzekazze


4. Red Hot Chili Peppers - I Feel Love, 5. Dry The River - Everlasting Light, 6. SAINT MOTEL - Cold Cold Man , 7. Agnus And Julia Stone - Yellow Brick Road [Live In Paris]

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Freud und Leid des Zwischennutzers - Nachtrag zur Situation in München

Vorgestern berichteten wir in unserem Artikel Freud und Leid des Zwischennutzers über Zwischennutzung, Bürgerbeteiligung und nachbarschaftliches Miteinander in München. Aufgrund neuer Entwicklungen dazu heute noch ein Nachtrag.

Das im letzten Artikel bereits angedeutete Treffen zwischen Stadtbaurätin Elisabeth Merk, Leiter der Lokalbaukommission Cornelius Mager und Zwischennutzerin Zehra Spindler (Puerto Giesing, BieBie) scheint schnell erste Früchte zu tragen. Gemeinsam möchte man eine Art "Fahrplan" erstellen, der die Kommunikation unter Zwischennutzern und Behörden erheblich vereinfachen und damit letztlich mehr und einfachere Möglichkeiten für Zwischennutzungen schaffen soll.

Freud und Leid des Zwischennutzers -  Nachtrag zur Situation in München

Zwischennutzungs-Organigramm von Cornelius Mager | Foto © Zehra Spindler

Das Hauptproblem liegt hierbei in der Polarität der beiden Gegenüber: Auf der einen Seite die Lokalbaukommission als genehmigende Behörde, der ein straffes Regelwerk zum Verfahren auferlegt ist, die insbesondere klare Informationen und Zahlen zur geplanten Nutzung benötigt, und die im Falle einer übereilten Genehmigung haftbar ist - auf der anderen der Zwischennutzer, der einerseits vielleicht utopische Ideen hat, der andererseits vor allem eines nicht liefern kann: Klare Informationen und Zahlen zur geplanten Nutzung.

Denn das Feld des Zwischennutzers ist weißgott kein Leichtes: Zu den üblichen Unwägbarkeiten des Vermieters und Veranstalters gesellt sich eine weitere Dimension - die Unsicherheit, ob, wie lange und in welcher Form die Zwischennutzung funktioniert. Wer eine Zwischennutzung plant, muss damit rechnen, dass diese nicht genehmigt wird - auch wenn bereits Arbeit in das Projekt gesteckt wurde. Liegt die Genehmigung vor, folgt die nächste Unwägbarkeit: Nicht jedes Nutzungskonzept funktioniert an jedem Ort - gegebenenfalls muss bei laufendem Betrieb umdisponiert werden. Sobald eine Baugenehmigung des Investors steht, ist für die Zwischennutzung ohnehin Schluss [Das wird, konkret im Falle des BieBie, voraussichtlich in einem Jahr, vielleicht aber auch früher oder später der Fall sein].

Freud und Leid des Zwischennutzers -  Nachtrag zur Situation in München

Ganz platt verallgemeinert: Der Zwischennutzer ist von Natur aus wankelmütig - die Behörde wirkt im Vergleich dazu stets konservativ. Es ist, als spräche man verschiedene Sprachen.

Was nun in der Lokalbaukommission geplant ist, ist eine Art "Dolmetscher", ein Ansprechpartner für Zwischennutzer, der ihre Anliegen auf behördianisch, und die Behördlichen auf zwischennutzerisch übertragen kann. Der den Zwischennutzer bei der Hand nimmt und durch den für Neuankömmlinge nicht leicht durchschaubaren Genehmigungsprozess leitet. Der aber auch innerhalb der Behörde Abläufe koordinieren und vielleicht sogar Kurzschlüsse ermöglichen kann, die den Prozess für beide Seiten, Behörden und Zwischennutzer, vereinfachen und beschleunigen.

Ich habe den Eindruck, dass ein gewisses "Fieber" ausgebrochen ist: Gespräche werden vereinbart, Organigramme gezeichnet, Ansprechpartner ernannt - es gerät etwas ins Rollen. Man darf also gespannt sein, was die Zukunft bringt.

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