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Hawelka | Bandsalat

Die Stuttgarter Hawelka machen eine schräge Mischung aus Indie, Blues und Polka. Dazu gibts deutsche Texte mit tschechischem Akzent - nachzuhören auf der Anfang des Jahres erschienenen EP Zuversicht und Kippen. Wir haben den dreien ein paar Fragen gestellt - wer noch mehr hören und sehen will, dem sei die Band-Website wärmstens empfohlen.

Wer seid ihr eigentlich?

Jan Georg: Ich bin Halbösterreicher.
Petr: Und ich Songschreiber.
Jan Georg: Die Songs klingen so wie die Atmosphäre im Café Hawelka in Wien. So haben wir uns genannt.
Chris: Ich frage mich regelmäßig, wer ich bin. Jedenfalls kam ich 2007 dazu, und seither spielen wir Blues, Pop, Indie und Polka über Petrs tiefromantische Songs.

Hawelka

Wäre eure Musik essbar, wäre sie...

Jan Georg: ...eine Malakofftorte.
Chris: Chili con carne.
Petr: Musik kann man nicht essen! Aber wenn doch, dann wäre sie süß und bitter, wie das Leben!

Was ist München für euch?

Petr: Eine Stadt wie jede andere. Da war ich noch nie.
Chris: Stadt des "Pscht" nach 23 Uhr! Studieren "Silencer" eigentlich alle auf Lehramt?
Jan Georg: Ich will schon lange meinen guten Freund Simon, der bei der Münchner Skaband Benuts Saxophon bläst, im Münchner Sommer besuchen. Hat bisher aber immer geregnet.

Was wollt ihr gerne mal gefragt werden?

Alle: Was wollt ihr gerne mal gefragt werden?

Und wie lautet die Antwort zu dieser Frage?

Alle: ???

Wo würdet ihr spielen, wenn ihr euch einen Ort in München aussuchen dürftet?

Alle: Ganz klar: Atomic Café!
Chris: Wenn das innerhalb der nächsten zwei Jahre nichts wird, im Hofbräuhaus.???

Euer bester Song für Erst-Hörer ist...

Jan Georg: Mexico!
Chris: Der erste Song jedes unserer Konzerte!

Die wichtigsten CDs in eurem Regal?

Petr: Alles von den Doors. Placebo und Kasabian.
Chris: Bravo Hits 4 & Both Sides von Phil Collins
Jan Georg: The Good The Bad And The Queen, U2 (Pop), Roxy Music

Die besten der letzten paar Monate?

Petr: Ich höre keine aktuelle Musik. The Black Angels?
Chris: Oscar And The Wolf: Summerskin; Die Türen: ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ
Jan Georg: The Maccabees, Bombay Bicycle Club, Matthew Herbert

Pläne für die Zukunft?

Alle: in München spielen.
Chris: Gast bei Roche und Böhmermann - um zu zeigen, dass es auch Stuttgarter Musiker mit Humor gibt @Max Herre

Wie seid ihr zur Musik gekommen?

Jan Georg: Meine Eltern haben mich ans Klavier gezwungen.
Chris: Über die Karajan-Sammlung meiner Eltern und die überwundene Skepsis meiner Eltern, ihren Sohn, der nicht mal einen Hampelmann konnte, zum Schlagzeug-Unterricht beim Musikverein anzumelden!
Petr: Ich hab halt gezockt.
Jan Georg: Jetzt kann man sich vorstellen, wie unsere Bandproben ablaufen ...

Wie entsteht bei euch ein Song?

Jan Georg: Petr schreibt einen Song...
Chris: ...Petr spielt ihn uns vor und wir vertrauen darauf, dass aus unserer dazugespielten Improvisation irgendwann verlässlich Blues-Pop-Indie-Polka rauskommt.

Was hasst ihr?

Jan Georg: "Kannst du mir die Mail nochmal schicken?"
Chris: Auswärtsniederlagen in München und den neuen Dirndl-Schick auf DEM Wasen!
Petr: Ich hasse nichts. Nur der Mensch ist hässlich in seinem Tun. Was ich nicht mag, ist diese schmutzige Politik.
Es geht um Geld, Macht, Gier und Gesetze. Die Politiker sollen sich nicht wundern, wenn es nur noch Verbrecher gibt. Sie sind das Vorbild dafür.
Sie lassen Menschen für sechs Euro arbeiten, würden es selbst aber nicht tun. Politik ist das Hässlichste und Schmutzigste, was es gibt.

Mazzekazze, 24.10.2012 19:06 n Kommentieren d

Blind Freddy | Bandsalat

Die Münchner Blind Freddy gibt es seit 2011, dieses Jahr wollen die Jungs so richtig durchstarten.
Acht Gigs im Zuge der s.Oliver Roadshow bringen die Band durch die ganze Republik. Ausserdem sind bis August mehr als Zehn Auftritte in München und Umgebung geplant.
Zeit wird's, dass wir uns die Jungs mal genauer unter die Lupe nehmen:

Blind Freddy

Wer seid ihr eigentlich?

Wir sind 4 junge Kerle, haben grad unser Abi gemacht (Thommy laughs like a Sir) und leben für die Musik.

Wäre eure Musik essbar, wäre sie...

Döner mit viel Zwiebel, wenig Kraut, "Schofskas" und viel Soße (Proberaumsnack)

Ihr tourt ja demnächst durch die halbe Republik - irgendwelche Wahlheimaten dabei, oder darf's bei München bleiben?

Wir fühlen uns alle ziemlich wohl in München und würden hier auch alle gern beiben. Dahoam is dahoam. (Michi snaggt grad n Weißbier und Thommy macht Weißwurstfrühstück)

In welchen Clubs der Stadt soll eure Musik gespielt werden?

Im Cord Club natürlich, da wo ich (Tim) auch arbeite, das Atomic, Substanz, 59:1 und das P1 natürlich auch gerne ;)

Was wollt ihr gerne mal gefragt werden?

Haben euch die Arctic Monkeys gestern als Support gefallen?

Und wie lautet die Antwort zu dieser Frage?

Ja, sie haben eindeutig mehr Stimmung gemacht als die Kooks vorgestern. (Grillenzirpen)

Wo würdet ihr spielen, wenn ihr euch einen Ort in München aussuchen dürftet?

Under the Bridge Festival unter einer Isar-Brücke mit fetter Aftershowparty.

Euer bester Song für Erst-Hörer ist...

Mr. Burns

Die wichtigsten CDs in eurem Regal?

The Beatles - 1960-1969
Led Zeppelin - IV
The Police - Reggatta de Blanc
Blink 182 - blink 182
Mando Diao - Hurricane Bar
Coldplay - Mylo Xyloto
Metallica - Black Album

Die Besten der letzten paar Monate?

Lana del Rey - Born to Die
Black Keys - El Camino
Rizzle Kicks - Stereo Typical
Justice - Audio, Video, Disco

Pläne für die Zukunft?

So schnell wie möglich an den Punkt zu gelangen, an dem wir von unserer Musik leben können und der Spaß an der Sache nicht verloren geht.

Wie seit ihr denn zur Musik gekommen?

Tim: Mein Vater ist auch Schlagzeuger
Michi: Ich bin seit meinem 6ten Lebensjahr beim Tölzer Knabenchor und hab dort meine (klassische) Gesangsausbildung bekommen.
Kerim: Mein Vater hat als ich noch klein war immer die Beatles gehört und dadurch kam das Interesse an der Musik.
Thommy: Ich fand das tiefe Brummen der Bassdrum so angenehm, deswegen fing ich an Schlagzeug zu spielen. Als mir das nicht mehr reichte, stieg ich als Bassist bei BF ein.

Blind Freddy

Wie entsteht bei euch ein Song?

Wir schreiben die meisten Songs zusammen in der Bandprobe... Einer hat eine Grundidee, die dann mit allen gemeinsam bearbeitet wird, bis ein fertiger Songs daraus wird. Manchmal kann es auch bis zu einem Jahr dauern bis ein Lied ensteht... Zum Schluss hat der Tim dann noch paar nice Lyrics drüber und fertig ;)

Was hasst ihr?

Wir könnens nicht leiden, wenn sich Bands arrogant verhalten und bestimmte Leute, die sich für besonders wichtig halten uns erzählen, dass sie uns ganz groß rausbringen wollen.
Zu wenig zu essen und trinken bei Auftritten (alle versinken in epischem Gelächter).

Mazzekazze, 02.05.2012 10:20 n Kommentieren d

Stray Colors | Bandsalat

Für Samstag möchte ich euch die Release-Party der Stray Colors - das ist eine neue Münchner Formation, die ganz feine Musik macht, irgendwo zwischen Folk, 70s-Pop und ein paar Spritzern Weltmusik, vor allem Richtung Balkan.
Ich habe sie mir vor ein paar Wochen endlich mal angeschaut und kann von da her den Samstag im Cord nur wärmstens empfehlen. Ein paar Fragen haben sie mir auch beantworten können, also legen wir los:

Am Samstag veröffentlicht ihr eure erste Platte - aber besonders Aufgeregt scheint ihr nicht, ist für euch ja quasi Routine, da ihr alle auch in anderen Bands spielt - seit wann gibt's denn nun eigentlich die Stray Colors?

Ja, das ist richtig, wir sind alle schon länger als Musiker unterwegs: Rüdiger ist Mitbegründer der Band Erscheinungsmuseum (und als solcher heute Abend im Cord zu sehen), Patrick spielt bei Angaschmäng, sein Bruder Valentin, der uns heute Aushilft, bei Subbafook, Stefan bei El Rancho und Zlatko hat mit Lucky Fish ja sogar schon mal auf einer Tapefruit-Party gespielt.
Wir beide [Zlatko und Rüdiger] waren schon seit längerem befreundet und haben desöfteren auch mal zusammen die Gitarren ausgepackt und Ideen ausgetauscht.
Letzten Oktober wurde es dann langsam ernst und seit Anfang diesen Jahres spielen wir nun der jetzigen Aufstellung.

Stray Colors

Wäre eure Musik essbar, wäre sie...

Auf jeden Fall was vegetarisches. Aber ohne Tofu. Kim-Chi und dazu ein Vodka Limette.

Und wie entsteht nun ein Song bei euch?

Nachdem wir auch für unsere anderen Bands immer neue Songideen entwickeln, von denen einige nicht so gut zu unserem Sound passen, konnten wir aus diesem Ideenpool schöpfen und glücklicherweise ergänzen wir uns wunderbar. Das läuft alles sehr organisch.

Euer bester Song für Ersthörer?

Das ist wohl Moonlight Ride:

?ber eure Besetzung müssen wir natürlich auch sprechen: Ihr besteht aus Schlagzeuger, zwei Gitarristen und einem Cellisten.

Das Cello ermöglicht uns natürlich ganz andere Wege. Ursprünglich wollten wir in der "klassischen" Besetzung mit einem Bassisten starten, dann kam die Cello-Idee dazwischen. Toll ist an dem Instrument die Vielseitigkeit. Man kann es quasi als Bass einsetzen, dann übernimmt es rhythmische und untermalende Funktion. Gleichzeitig kann man es aber sehr viel besser auch als Melodieinstrument einsetzen.

Mazzekazze, 26.04.2012 15:51 n Kommentieren d

Davy Rootbase

Mein Mitbewohner in der Schweiz bringt bald ein neues Hip-Hop Album raus. Ich durfte exklusiv schon reinhören, muss aber bis zum 14. schweigen. Ich kann nur soviel sagen: Mir gefällt es mehr als gut und ich hoffe, dass sich auch einige von euch das kostenlose Ding anhören werden, obwohl es auf schweizerdeutsch ist. So unähnlich zum Bayrischen ist des nämlich nicht. Davy Rootbase Psychoakustik Dr. Pa

Servus. Davy Rootbase ist dein Name und du wirst ein Hip-Hop Album rausbringen. Warum gerade dieses Genre?

Für mich war Sprechgesang schon immer faszinierend. Der erste Song an den ich mich konkret zu diesem Thema erinnern kann ist Falcos Europa. Ich habe auch Gesangsunterricht genommen, doch mir geht es nicht um blosse Musik, sondern um das Lyricsche, die Reime, den Sinn der Texte. So blieb mir fast als einziger Weg der Hip-Hop. Deshalb steht bei meinen Songs auch die Sprache und nicht der Beat im Vordergrund.

Was sind weitere Quellen deiner Inspiration?

Neben Falco auf jeden Fall Die 3. Generation mit ihren Texten. Es hat mich beeindruckt, dass die Themen relevante Bereiche des Lebens abdecken, sei es, dass ein Vater Alkoholiker ist, sei es Liebe oder einfach Mobbing. Ich fand das sehr persönlich. Natürlich kann man sich da fragen, ob diese Geschichten alle wahr sind, aber so oder so war dieses Trio für mich in der Entscheidung ausschlaggebend, kein Punchline oder Battlerapper zu werden. Meine Texte sind über Themen, die mich prägen.

Ist es denn wichtig, ob die erzählten Geschichten wahr oder falsch sind?

Für mich schon. Und ich höre, ob das wahr ist oder nicht, an Stimme und Beat. (grinst)

Zu deinem Album: Um was geht es?

Die Reihenfolge der Tracks spiegelt eine Geschichte wieder. 2008 begann ich zu schreiben, also stecken vier Jahre Arbeit darin. Andererseits wollte ich das Stück schon 2010 veröffentlichen, aber ich hatte das Gefühl, die Geschichte sei noch nicht zu Ende. Das ist sie immer noch nicht, doch das Album ist in sich geschlossen. In dieser Zeit ist viel passiert und ich habe viel akzeptiert. Vom Sound her kann man ein ruhiges, nachdenkliches und emotionales Album erwarten. Der Name lautet Psychoakustik.

Wie würdest du die Musik genauer beschreiben?

Sehr viele Strings. Auch oft Piano. Melancholisch in weiten Stücken. Und wie bereits gesagt, ist der Bass und die Drums eher ein sekundäres Element. Für Parties ist dieses Album nicht sonderlich geeignet.

Wann und wo wird das gute Stück erhältlich sein?

Die Veröffentlichung ist am 14.04.2012. Auf Facebook gibt es eine Gruppe, bis zum Release gibt es ein paar kleine ?berraschungen für alle. Das Album wird dann zum kostenlosen Download freigegeben werden auf Soundcloud, Youtube und meiner Homepage, die leider immer noch in Konstruktion ist. (lacht)

Wonach würde deine Musik schmecken, wenn man sie essen könnte?

Knoblauchsuppe.

Was ist eine Frage, die dir schon immer mal gestellt werden sollte und wie lautet die Antwort?

Warum werden keine CDs mehr gekauft? Weil die Leute keinen Respekt mehr vor der Musik haben.

Vor welcher Musik hast du denn Respekt?

Casper, weil er wirkich etwas auf die Beine gestellt hat. Ich finde auch Musik und Texte genial. Ansonsten bewundere ich klassische Musik, insbesondere Filmmusik und Trailermusik. Das hat für mich Alles was man fühlen will.

Hast du ein paar schweizer Musiktipps?

Kitchen & Holy Strings, eine Kollaboration zweier Bands, die E-Gitarren, Bässe und eben Strings rein instrumental mischen. Außerdem verwenden sie sehr experimentelle Geräuschkulissen, für deren Aufnahmen sie in der ganzen Schweiz unterwegs sind.

Was sollen Hörer machen, die kein Schweizerdeutsch verstehen? Und was wären Vorteile daran, auf hochdeutsch zu rappen?

Holt euch einen Translator! Und klar, man könnte wohl mehr Menschen erreichen; aber wenn du das machst ist das sehr schade. Schliesslich bist du hier geboren und das ist deine Sprache.

Irgendwelche letzten Worte?

Tapefruit forever! Und hört euch das Album an, Feedback ist schwer erwünscht!

Davy Rootbase Psychoakustik 14.04.2012 Album Release Banner

SunSon, 07.04.2012 17:10 n Kommentieren d

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Lisiena | Bandsalat + Debüt-Release

Die SZ Jugendseite nennt sie "Barbie mit Punk-Attitüde" - aber gut... Das ist halt die SZ Jugendseite.
Ich würde Lisiena eine Frau mit einer Gitarre nennen - und das in Zeiten, in denen immer noch weit mehr als 51,27% aller Musiker männlich sind (Funfact des Tages - Geschlechterverhältnis weltweit: M 51,27% | W 48,73%) und immer mehr Bands auch ganz gut ohne Gitarren auskommen.
Mit einem Bein in der Zukunft und dem anderen zwischen Gegenwart und Vergangenheit holt die Dame mit der abgefahrenen Frisur und der wirklich brauchbaren Stimme aus verdammt wenig ziemlich viel raus. Am Samstag releast sie nun ihr Debüt - hier ein paar Antworten auf die Fragen, die sich aufwarfen:

Lisiena

Wer bist du eigentlich?

Ich bin Lisiena. 23 Jahre jung. Fulltime Künstler, Singer-Songwriter und Holder von Pineapple Records.

Wie bist du zur Musik gekommen?

Während des Kunststudiums habe ich einen Song nach dem anderen produziert.
Die Demos kamen gut an und die Bühne macht Bock. Aus mir wurde ein postpubertierender Punk, der, parallel zur Malerei und Grafik, Musik macht.

Das Debutalbum My Baby killed the color and I'll paint again wird am 2. Juni 2012 auf sämtlichen online Marktplätzen released.
Anschließend folgt die zweite Tour für dieses Jahr.

Du betreibst dein eigenes Label - wie kam es dazu?

Viele Ideen, Motivation, Energie und die Sache, dass ich mich nicht auf ein Baby fixieren wollte.
Doch war Pineapple Records zu Anfang auch eher ein Experiment, dass sich mit der Zeit entwickelt hat. Ich hatte einfach total Lust drauf.
'Handgranaten Platten' ist eine kulturelle Kneipe und spezieller Rahmen für spezielle Künstler.

Wie entsteht bei dir ein Song?

Schnibbeln. Kochen... Rühren. Abschmecken nicht vergessen.
E voilà!

Wäre deine Musik essbar, wäre sie...

Superspaciger Bigmac vs Kräuter-dupa-dip.

Was ist München für dich?

Ich war schon in einigen deutschen Städten. In München fühl ich mich ziemlich wohl.

Was willst du gerne mal gefragt werden?

Ich weiß, was ich nicht gefragt werden will.

Und wie lautet die Antwort zu dieser Frage?

Wie kann man denn von der Kunst leben?

Wo würdest du spielen, wenn du dir einen Ort in München aussuchen dürftet?

Coole Menschen machen nen coolen Ort aus...

Dein bester Song für Erst-Hörer ist...

! Machine ! Das Musicvideo dazu gibt's bald

Die wichtigsten CDs in deinem Regal?

Ich habe ehrlich gesagt viele 90er CDs. Die letzte Platte, die ich gekauft hab ist das Album A Crow Left of the Murder... von Incubus.

Die Besten der letzten paar Monate?

Aus dem Stegreif: Amanda Blank - I Love You. Auch top: Sefyus letztes Werk Oui,Je le Suis. Cold von den Blood Red Shoes ist bei mir ebenfalls hängen geblieben. Mein derzeitiger Highlight ist von Friends I'm his Girl. Und nicht zu vergessen: everybodys darling Lana del Ray - Born To Die.

Pläne für die Zukunft?

Pläne sind ne so ne Sache...

Was hasst du?

Kommt drauf an, wo ich grad bin, wie die Stimmung grad ist...

Welche Clubs der Stadt sollen deine Musik spielen?

Die, die Bock auf meinen Sound haben und nicht die, die ich geschmiert hab.

Mazzekazze, 31.05.2012 18:07 n Kommentieren d

Claire | Bandsalat

Claire Wer bist du eigentlich?

Ich bin Claire.

So einfach ist das. Claire ist eine Münchner Abiturientin, die echt starke Musik macht. Mal klingt sie dabei ein Bisschen nach The XX, mal nach Ting Tings - so richtig neu ist der Sound nicht. Aber das klingt jetzt negativer als es eigentlich sollte. Davon könnt ihr sofort überzeugen: die EP The Empire gibt's als Stream auf Soundcloud.

Wäre deine Musik essbar, wäre sie...

Diese sauren Gummibärchenschlagen die man früher immer im Kiosk oder im Tante-Emma-Laden mit seinen hart ersparten Pfennigen gekauft hat.

Was ist München für dich?

München ist für mich, immer wieder festzustellen, dass auch wenn ich in Baden-Württemberg geboren bin, ich mich als Bayerin fühle - und wunderschön.

Was willst du gerne mal gefragt werden?

Darf ich dir eine Weltreise zahlen?

Und wie lautet die Antwort zu dieser Frage?

Ja aber natürlich!!!

Wo würdest du spielen wenn du dir einen Ort in München aussuchen könntest?

Irgendwo draußen, bei wunderschönem Wetter. Ich kann mich nur noch nicht entscheiden, wo. Vielleicht an der Pinakothek oder im Hofgarten oder auf nem Dach... Ja, ich glaube auf einem Dach wäre cool.

Dein bester Song für Erst-Hörer ist...

Next Ones To Come

Die wichtigsten CDs, Bücher und Filme in deinem Regal?

CDs: Hmm, eigentlich nichts bestimmtes. Wobei ich meine Philipp Poisel CD zum Einschlafen und wundervoll Träumen liebe.
Buch: Paolo Coelho - Like the Flowing River (tolle kurze Geschichten für zwischen durch)
Filme: Hab im Moment nur einen hier und das ist Rock n' Rolla, aber ich bin eigentlich ein ziemlicher Film-Junkie.

Pläne für die Zukunft?

Naja, ich hab nächste Woche meine erste schriftliche Abi-Prüfung und wenn ich das hinter mir hab, dann lass ich einfach alles auf mich zukommen und schau wo es mich hinbringt. Natürlich hoff ich das ich ganz viel mit der Musik machen kann, aber das ist ja eh so die Standard-Antwort von jedem Sänger & Musiker.

Wie bist du zur Musik gekommen?

Einfach irgendwie reingerutscht, bei mir ergibt sich meistens alles aus Zufällen

Wie entsteht bei dir ein Song?

Beat + Stimme + Studio + lange Nächte = Song

Was hasst du?

Streit ... Make Love not War um mal ein bisschen vom Hippie raushängen zu lassen.

Welche Clubs der Stadt sollen deine Musik spielen?

Ach wenn ich einen meiner Songs mal im Atomic hören würde, würde ich mich schon freuen.

Mazzekazze, 10.05.2012 18:28 n 3 Kommentare d

Keny Arkana

Keny Arkana Ich liebe Daft Punk, Booka Shade und die Chemical Brothers. Heftige Beats, die einen in die Euphorie treiben. Aber ab und an stellt sich einem die Frage: Kann Musik als Kunstform nicht auch mehr? Gibt es nicht noch andere Emotionen ausser der Ekstase wie Trauer, Widerwillen, Wut oder Hoffnung? Klar gibt es die, aber die meisten aktuellen Künstlern wecken sie nicht in mir. Eine, in die ich mich verliebt habe und die mein Herz in Aufruhr versetzt ist Keny Arkana.

Die französisch rappende Revoluzzerin, mit der Stimme, die Berge versetzen kann, spricht mir aus der Seele. Ohne hier politisch Stellung zu beziehen, muss es jedem ersichtlich sein, dass einiges in Frankreich, Deutschland, ganz Europa und der Welt falsch läuft. Und mutige Menschen, die einen auf diese Missstände, allen voran die verschiedenen Kriege, mit aller Leidenschaft aufmerksam machen zeigen auch mir selber, dass ich Verantwortung trage als Jüngling in einem reichen Land. Und die provokanten und musikalisch sehr schönen Songs werten die Musik an sich auf. Denn Kunst sollte nicht immer nur schön sein. Sondern auch kritisch.

SunSon, 27.04.2012 10:54 n Kommentieren d

VELI | Bandsalat

Leider hatte ich noch keine Gelegenheit die beiden live zu hören, aber mir ist nichtsdestoweniger einiges zu Ohren gekommen von VELI. Genug jedenfalls, um mich hellhörig zu machen.
Da wollte ich mehr wissen, drum hab den Jungs jetzt mal ein paar Fragen zukommen lassen. Heut gibt's die Antworten für euch
Bin sehr gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Mein Favorit ist im Moment noch Fidelity, einer der 9 Tracks, die VELI auf Soundcloud veröffentlicht haben. Würd aber auf jeden Fall empfehlen, überall mal reinzuhören.
Also gut, jetzt reichts, stürzen wir uns endlich auf die Fragen:

Wer seid ihr eigentlich?

Jens und Lucas ?? zwei Bassliebende Musiker.

Veli

Wäre eure Musik essbar, wäre sie...

Wohlriechend, aber dennoch nur für Leute mit etwas anderem Geschmackssinn genießbar

Was ist München für euch?

Ein Ort voll von guten, talentierten Leuten.
Aber München gibt jedem das Gefühl immer scheiße auszusehen.

Was wollt ihr gerne mal gefragt werden?

Wie wir Phil Collins finden.

Und wie lautet die Antwort zu dieser Frage?

Der is halt end der Chef!

Die wichtigsten CDs in eurem Regal?

Michael Jackson ?? Thriller
Foals ?? Antidote
Chemical Brothers - Further
Mount Kimbie ?? Crooks and Lovers
Bloc Party ?? Silent Alarm
James Blake ?? James Blake

Die Besten der letzten paar Monate?

CANT ?? Dreams Come True
John Talabot ?? Fin
Airhead ?? Wait EP
Jay Z & Kanye West ?? Watch The Throne

Pläne für die Zukunft?

Die nächsten Schritte sind eine EP mit drei Tracks, das wird der erste Teil einer dreiteiligen EP-Reihe. Und jeweils Musikvideos dazu, auf die wir uns sehr freuen.

Euer bester Song für Erst-Hörer ist...

Golden [Diesen Track, der mich ein Bisschen an Booka Shade denken lässt, gibt's auch als Download -Mazzekazze]

Wie seid ihr zur Musik gekommen?

Jens bastelte schon länger an elektronischer Musik. Beide spielen seit dem Kindesalter Schlagzeug, auch in eigenen Bands.
Wir saßen in einem privaten Studiokeller und haben uns gemeinsam Live-Videos diverser Elektronischer Musiker angeschaut. So kam die Idee, das gemeinsam zu machen!

W ie entsteht bei euch ein Song?

Idee, ausarbeitung, drüber schlafen, verwerfen, neue idee, ausarbeiten, zwei wochen liegen lassen, verwerfen, idee, ausarbeiten, ausspielen, fertig!

Was hasst ihr?

Wir sprechen lieber darüber was wir lieben: Wir lieben die Leute von HAZE [von denen wir uns das Bild geborgt haben -Mazzekazze], wir lieben alle die uns bisher unterstützt haben, wir lieben Studio-Sessions, live spielen, auflegen, Musik hören, abhängen, Bier trinken, englisch mit schlechtem spanischen Akzent sprechen, Sonne, Berge und Bass.

Mazzekazze, 19.04.2012 21:04 n 1 Kommentar d

Kellygreen Duckz | Bandsalat

Vor kurzem hatte ich die Nordlichter schon mal erwähnt, aber leider ist das etwas untergegangen. Heute haben wir etwas mehr Platz für die HipHop-Formation Kellygreen Duckz aus Hamburg:

Kellygreen Duckz

Wer seid ihr eigentlich?

Wir sind vier Jungs und kein Mädchen, drei davon rappen und einer macht Beats. Doch das hat nichts zu sagen, denn bei uns darf jeder alles. InsaneMe rappt und spielt auch Schlagzeug, Juwelz schreibt Texte und haut ab und zu ein Instrumental raus. Jamir macht hauptsächlich Beats aber lässt es sich nicht nehmen auch mal zum Mic zu greifen. Benstylez steht für professionelles Power-Songwriting und ist die Hook-Polizei.
Oder kurz: "Vier Hip-Hop Vögel aus Hamburch"!

Wäre eure Musik essbar, wäre sie...

... trinkbar! Und zwar ein laktosefreier, weinbrandhaltiger und vegetarischer Energy Drink. Hauptsache kein Entenbraten!

Was ist München für euch?

Eine Stadt südlich der Elbe, in der man in zehn Minuten vom Hauptbahnhof zum Flughafen kommt. Außerdem hostet ihr das größte Besäufnis der Welt! BIG UP!!!

Und werdet ihr da mal live zu hören sein?

Ja, wenn du uns einlädst!?!

Was wollt ihr gerne mal gefragt werden?

Warum unsere LP Short*Cold*Winter heißt...

Und wie lautet die Antwort zu dieser Frage?

Verraten wir nicht, sonst gibt es ?rger mit Masta Ace!

Wo würdet ihr spielen, wenn ihr euch jeden beliebigen Ort aussuchen dürftet?

In unserem Studio. Kommt vorbei, ihr seid eingeladen. Dann brauchen wir den ganzen Scheiß nicht durch halb Deutschland karren!

Euer bester Song für Erst-Hörer ist...

Das ist eine schwierige Frage! Am besten versucht ihr es mit Track 4 "Zack lächeln" oder Track 21 "Space Cowboys" von unserem Longplayer Short*Cold*Winter, welches auf unserer Bandcamp-Seite FREI zum Download zur Verfügung steht.

Kellygreen Duckz

Wie entsteht bei euch ein Song?

Unterschiedlich!
Manche Tracks entstehen im Hau-Ruck Verfahren, das heißt Jamir baut einen Beat und die anderen sind geflasht und schreiben sofort etwas drüber. Oder es köcheln schon länger leckere Instrumentale vor sich hin und wollen endlich besprochen werden. Ob nun ein Sample, Drumbreak oder Textzeile, Hauptsache es entsteht ein tighter Song, der uns und deiner Mama gefällt.

Was hasst ihr?

Mutantenjobs, die vom Musikmachen abhalten, frühes Aufstehen, kein Sitzplatz in der Bahn und Löcher in den Socken!

Same here. Na denn vielen Dank!

Vielen Dank und 1Love from die Elbe

Die Kellygreen Duckz

Mazzekazze, 13.03.2012 15:29 n Kommentieren d

ish - Bandsalat

Ish - Männer die vor Waschmaschinen stehen Bis vor zwei Wochen hatte ich noch nie etwas von ish, unserer Band der Woche, gehört. Dann hat John Frusciante sie via Twitter empfohlen - und was soll man da machen - das checkt man halt mal aus. Und wow, ich muss sagen, ich bin schwer angetan, darum auch Band der Woche!

Ich würde ish als elektro-folkig angehauchten Pop beschreiben oder als Männer, die vor Waschmaschinen stehen. Für mich ist das selbstbetitelte Debut das Album des Monats Januar, einziges Manko: Es dauert nur etwa eine halbe Stunde - ich könnte den Jungs lässig ne Stunde zuhören. Ihr merkt schon, ich bin inzwischen ein großer Fan.

Genug des Vorworts, lassen wir Irving Franco, der zusammen mit Michael Ben-Simhon den harten Kern der Band bildet, zu Wort kommen:

How would you classify the music you make?

I think I would classify our music as indie pop or experimental pop.
I would suggest "What is it?" for first timers. You can follow this youtube link to hear it, and a free download of the full album is posted beneath the track :)

If it was edible, what dish would your music be?

Ha. I don't know.
Something colorful that contains a lot of layers and isn't too sweet. Some sort of Pizza maybe.
Maybe a smoothie with a lot blended into it.

The most important CDs/books/films that have inspired your music?

At the time that we were writing and recording the album (way back in high school 2006) we were listening to a lot of Beatles, Broken Social Scene, Arcade Fire, Stereolab, The Avalanches, The Walkmen, Radiohead, Supergrass etc.
But since then, we've been listening to a lot of bands that have become influences after the fact...
Bands like, Dirty Projectors, Animal Collective, and Grizzly Bear...
Film and everything else is another huge conversation.

What did noone ever ask you although you'd love to be asked that question? And what is the answer?

What is your dog's name? My Dog's name is STARWARS... I'm proud of that.

Who do you hate most?

People who rave about how great a band is or how great a film is because they think they're supposed to. They usually can't tell the difference between good and bad on their own.

Is there a band from your hometown that you like and that is probably unknown over here in Germany?

The Obo Tones are a cool band from around here but I don't know if they play much any more.

If you could choose any place - where would you perform?

Well it seems like Germany is the place to be. We're really glad that you like ish...

Auf der Website von ish kann man sich in den Newsletter eintragen und Tourdaten anschauen. Bisher gibt's leider nur Gigs in der Heimat New York, aber es klingt ja fast so, als würden sie gern mal zu uns rüberkommen ;)

Mazzekazze, 02.02.2012 18:52 n 1 Kommentar d