Worried Man & Worried Boy

Eine Kombination:

Zum einen die Worried Men Skiffle Group (ich glaube hier nicht so bekannt, aber in Österreich geschätze Urgesteine).

Zum anderen die gelobte Band Ja, Panik (ebefalls aus Österreich stammend).

Der Worried Men Skiffle Group († 2014) stand ein Mann namens Herbert Janata vor, der Kerl der bei Ja, Panik Schlagzeug spielt heißt Sebastian Janata und ist Herberts Sohn. Dieser Umstand ist zu einer schönen Geschichte mit Nachrichtenwert geworden, als die beiden Herren zusammen eine Musikgruppe aufgezogen haben, nämlich Worried Man & Worried Boy (*2014).

Worried Man & Worried Boy

Dem Nino aus Wien hats scheinbar getaugt. Diese Zusammenarbeit mit ihm war die erste Veröffentlichung:

Jetzt passiert folgendes: Das selbstbetitelte Debutalbum (CD & Digital, bei Problembär) erscheint schon diesen Freitag, und, OBACHT, eine kleine Tour bringt Worried Man & Worried Boy am 19.3. nach München in die Milla.

Sommerlich ist das Album. Sonne und warme Luft beim auf Kopfsteinpflaster in die Stadt runterlaufen. In Österreich so wie auch in Texas. Lässig, manchmal stampfend. Shaker Egg, Schellenkranz, Gitarre, Ukulele, Kazoo, Schlagzeug, Waschbrett…. Die vom Namen her vermutbare Worried-Men-Tradition ist stark. Die Texte sind alle in Mundart gehalten, meistens gesungen vom Senior.

Aus "Zeitschriftenannoncen":

"16jähriger Bursch und noch alleine: Suche reife Mittelschülerin. Bin blond, katholisch; Hobbies hab ich keine, außer dass ich rauschgiftsüchtig bin. Wie das Foto zeigt bin ich nicht hässlich, seit zwei Wochen muss ich mich rasiern. Bilder retourniere ich verlässlich. Kennwort: Uns kann eh noch nix passiern."

Glaubst I bin bled ist in neuer Version auch auf dem Album, das, wie der Promotext stolz preisgibt, auf Tonband recorded worden ist.

Unterhaltsame Sache! Karten holen!

Worried Man & Worried Boy

Links: WM&WB auf Facebook und Konzert in München am 19.3.

Thomas Schamann, n z Kommentieren d

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Our Vinyl Weighs A Ton - Stones Throw

Der im Jahre 2013 bereits vorgestellte Film des in L. A. ansässigen Avantgarde-Hip Hop Labels beleuchtet die Entstehung und Entwicklung des selbigen rundum den Labelkopf Peanut Butter Wolf aka Chris Manak und solch namhaften Musikern wie Madlib aka Quasimoto, J Dilla, MF Doom, Dâm FunK, Charizma, Aloe Blacc, MED, Guilty Simpson, Mayer Hawthorne, Silk Rhodes, J.Rocc uvm.

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Der Dokumentarfilm des Indie Kollektivs Gatling Pictures zeigt das Label und seine Künstler von den Anfängen in den neunzigern bis in die Gegenwart und zeichnet dabei ein sympathisches und unverfängliches Bild von der Schaffensarbeit von Chris Manak und seinen Homies. Der mit vielen Ausschnitten von altem und privatem Video Footage gespickte Film lässt den einen oder anderen bekannten (oder auch weniger bekannten) Rapper/Produzenten/DJ zu Worte kommen, so kommentieren Menschen wie A Trak, Mike D (Beastie Boys), Common, Snoop Dogg, oder auch ein Kanye West die Bedeutung von Stones Throw. Neben den zu sehenden Interviews und Konzertausschnitten versteht es sich von selbst, dass auch die hauseigene Musik zu hören ist und so wird einem doch recht schnell klar, dass Stones Throw Records mehr zu bieten hat, als einfach nur Hip Hop. Auch Post Punk, Reggae, Funk, Soul, Experimental haben hier ihren eigentümlichen Platz, was sich auch in den Podcasts und somit in den Mixes der einzelnen DJs/Musiker/Produzenten widerspiegelt.

Raoul Bogie, n z 1 Kommentar d