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Vorschläge für nächste Woche

Jede Woche kannst Du einen Song deiner Wahl für die endlose Tapefruit Playlist vorschlagen.

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Die Liste der Gewinner

Jeden Sonntag ermitteln wir das Ergebnis und der Gewinner wird zur endlosen Playlist hinzugefügt.
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  1. Max Romeo - Chase The DevilMax Romeo  - Chase The Devil
  2. Okkervil River - Days Spent FloatingOkkervil River - Days Spent Floating
  3. Dj Shadow - Right ThingDj Shadow  - Right Thing
  4. Pulsallama - The Devil Lives In My Husband's BodyPulsallama  - The Devil Lives In My Husband's Body
  5. Haruomi Hosono - CaravanHaruomi Hosono - Caravan
  6. Tim Buckley - Driftin'Tim Buckley  - Driftin'
  7. Michael Hurley - Animal Song (If I Could Ramble Like A Hound)Michael Hurley - Animal Song (If I Could Ramble Like A Hound)
  8. The Limiñanas - Istanbul Is SleepyThe Limiñanas - Istanbul Is Sleepy

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Saroos - Tardis

Vor ein paar Tagen ist das neue Album Tardis von Saroos erschienen. Die Band, bestehend aus Florian Zimmer (Driftmachine) Christoph Brandner (Lali Puna, Console) und Max Punktezahl (the Notwist, Contriva) sieht sich in der Schwebe zwischen Musik und Wissenschaft: Für ihr viertes Album Tardis haben Saroos versucht, "das Unvorstellbare einzufangen".

Ob das Experiment aus wissenschaftlicher Sicht geglückt ist, kann ich kaum beurteilen. Eines kann ich jedoch bestätigen: Die Reaktion war exotherm - Tardis ist heiß!

Saroos - Tardis

Cover Artwork © Damien Tran | Palefroi

Der Titeltrack Tardis klärt das Programm: Tardis ist kein Dr. Who-Konzeptalbum. Saroos interpretieren Time And Relative Dimension in Space auf dem Album wörtlich. "Alles auf Tardis scheint nahbar und doch weit entfernt in Zeit und Raum verloren"

Weaver's Cave und Sleepy White bilden den soliden Mantel um den flüssigen Kern von Tardis, sie köcheln blubbernd die Endorphine aus der Hypophyse. Lucky Bag zieht seine Kraft aus der Wiederholung - eine bistabil oszillierende Reaktion, weit vom thermo­dynamischen Gleich­gewicht entfernt.
In Orange Book lassen Saroos den atmosphärischen Druck aufgrund von Wechselwirkungen zwischen treibendem Beat, verträumter Gitarre und sublimen Vocals steigen - Auswirkungen aufs Wetter ungewiss.

Ha, und genau jetzt gehen mir die Bandcamp-Plays aus, werde mir also schnellstmöglich das Vinyl besorgen müssen. Glücklich, wer noch nicht reingehört hat - hier kommt der Bandcamp Stream:

2016 startet hervorragend für das Label Alien Transistor - im Januar die Drowned World von 1115 (zu der wir seit ihrem Gastspiel beim Tapefruit-Konzert in der Milla noch immer ein ausführliches Review schuldig sind, *hüstel*), jetzt die Tardis von Saroos - gerüchtehalber hört man, die eine oder andere Veröffentlichung immaniere - könnte also durchaus ein Rekordjahr für Alien Transistor werden. Was wünscht man mehr?

Matthias Schmidt

Autor: Matthias Schmidt

mazzekazze@tapefruit.com
Chefredaktion | Booking | Entwicklung

Gründer von Tapefruit. Architekt und Hausbrauer. Betreibt Tapefruit seit 2009 als Chefredakteur, Booker und Program­mierer.

Doktert ansonsten unter dem Pseudonym sigtrygg an verschiedenartiger Musikelektronik herum.



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